neue Termine

Updates in der USKA Agenda: https://www.uska.ch/agenda/

USKA EMV Tagung

Die USKA EMV Tagung wird für 2020 leider abgesagt. Die nächste Tagung findet 2021 statt.

 

DARC: Überraschendes zu Monopol- und Vertikalantennen + Demonstrationen mit dem Antennensimulationsprogramm MMANA

Datum:   11.–12. September 2020

Vormittag: Vortrag incl. Demonstrationen in MMANA

Tragen Radials aktiv zur Abstrahlung bei? Wie sinnvoll ist das Vergraben von Radials? Was ist besser geeignet zur elektrischen Verlängerung von Antennendrähten: Eine Induktivität oder das Anbringen einer Dachkapazität? Wie groß ist der Signalunterschied mit der gleichen Antenne direkt am Meerwasser bzw. auf einem trockenen Stadtboden? Wie viele S-Stufen kostet es, wenn die Antennenmaße auf die Hälfte verkürzt und elektrisch wieder auf Resonanz gebracht werden? Was kann man mit den Radials machen, wenn nicht genügend Platz zur Verfügung steht? Einige Phänomene werden direkt mit MMANA vorgeführt. Auf diese und weitere Fragen gibt der Vortrag überraschende Antworten.

Nachmittag: Praktisches Arbeiten mit MMANA

MMANA ist eine windowsbasierte deutschsprachige Antennensimulations-Software. Die Antenne kann man mit dem enthaltenen Editor zeichnen. Das Programm errechnet Speisepunktwiderstand, Verstärkung, SWR, usw. Das Ausbreitungsverhalten wird zwei- oder dreidimensional angezeigt. Dem Optimierungsprogramm kann man zusehen, wie Antennen-Elemente und deren Positionen verändert werden und wie sich die Antennendaten dazu verhalten. Auch gestockte Antennen können behandelt und optimiert werden. Antennen können auf andere Frequenzen umgerechnet und untereinander verglichen werden. Das Programm ist sehr bedienerfreundlich und bietet noch weitere Möglichkeiten ohne materiellen Aufwand zu experimentieren. Dabei lernt man jede Menge über das Antennen-Verhalten. Die Programmbedienung wird live an Beispielen vorgestellt. Mitgebrachte Antennenideen können selbst bearbeitet werden. Es sind keine Vorkenntnisse notwendig. Wer seinen Laptop dabei hat, kann das kostenlose Programm vor Ort aus dem Internet laden (2,62 Mb) und selbst damit arbeiten. Die TeilnehmerInnen bekommen ein ausführliches Manuskript als pdf-Datei.

Dozent: Dipl.-Ing. Wolfgang Beer, DK2FQ

Kosten: 145,- €

Link zur Anmeldung: https://www.darc.de/geschaeftsstelle/ausbildungszentrum/#c259104

 

DARC: Antennensimulation mit 4nec2

Neues Datum: 18.–19. September 2020 

Funkamateure experimentieren mit Antennen oft empirisch. Dabei ist die Freeware 4nec2 ein leistungsfähiges Tool zur Vorhersage und Analyse der Wirkungsweise von Antennen. Im Seminar lernen Sie den Umgang mit der Software und simulieren Ihre Antennen selbst!

Dozent: Thilo Kootz, DL9KCE

Kosten: 145,- €

Link zur Anmeldung: https://www.darc.de/geschaeftsstelle/ausbildungszentrum/#c259104

 

DARC: Antennenseminar

Datum:   25.–26. September 2020

In diesem dreiteiligen Antennenseminar werden in zwei Beiträgen Kenntnisse über Amateurfunk-Antennen und über Baluns mit engem Bezug zur Praxis vermittelt. Danach bauen die Teilnehmer unter fachlicher Anleitung erfahrener Funkamateure eine Multiband-Dipolantenne nach ZS6BKW. Das komplette Material wird gestellt. Das Seminar richtet sich speziell an „aktive Newcomer“ und natürlich an alle, die gerne Antennen bauen, sonst nur kaufen, oder einfach nur endlich einmal das „wieso, weshalb, warum“ von Amateurfunk-Antennen verstehen möchten.

In einem ersten Beitrag am Vorabend „Baluns, Ununs & Co“ erfahren die Teilnehmer Grundwissen über Baluns und Ununs, Widerstandstransformation und Mantelwellensperren. Dieses Verständnis und Grundwissen ist auch beim Bau und späteren Betrieb der ZS6BKW Antenne mit Balun nützlich.

Der zweite Beitrag „Antenna Basics for Hams“ oder „Antennen Grundwissen für die Praxis des Funkamateurs“ vermittelt den Teilnehmern praxisbezogene Kenntnisse über Antennen und Speiseleitungen, über den Einfluss von  Antennenaufbauhöhe und  Aufbauformen des Dipols, über Antennengewinn, Polarisation, Speiseleitungen, das große Thema „Stehwellen“ und über SWR-Messungen an der Funk – und Antennenanlage.

In einem weiteren Teil werden die Eigenschaften der gängigen KW-Antennen erläutert und verglichen. Schwerpunkt bilden Drahtantennen für die Kurzwellen Bänder wie z. B. Langdraht Antenne, Vertikalstrahler, Delta Loop, Windom oder „Non Center Fed Dipole“, NVIS Steilstrahler, „Hy Endfed“ Antenne und Lambda/2 Koax Antenne und Multiband Trap Antennen. Ausführlich wird auf das Thema Multiband Dipol ohne Traps anhand der weit verbreiteten G5RV – Antenne und der ZS6BKW Antenne – unseres Selbstbau Projektes – eingegangen. Neben Literaturhinweisen werden Quellen für das Material zum Selbstbau von Antennen angegeben.

Jeder Teilnehmer sollte neben einem Bandmaß zum Ablängen von Antennendraht und Speiseleitung etwas Werkzeug, z.B. einen ausreichend dimensionierten Lötkolben, Lötzinn, eine Lötunterlage, Seitenschneider und Abisolier-Werkzeug sowie Schraubenzieher und eine Zange mitbringen. Hilfreich ist beim Löten auch eine sogenannte „Dritte Hand“ (im Internet für wenige Euro zu erwerben).

Die ZS6BKW-Antenne ist mehrbandfähig und mit einem Tuner auf bis zu 8 Amateurfunkbändern zu nutzen.

Das gesamte Seminar und die Selbstbauaktion werden von einem erfahrenen Team von Funkamateuren aus dem DARC-Ortverband Bad Honnef (G 09) durchgeführt.

Die Seminarvorträge werden von Dr. Ing. Hans-Eckhard Krüger, DJ8EI, gehalten.

Kosten: 219,- €

Link zur Anmeldung: https://www.darc.de/geschaeftsstelle/ausbildungszentrum/#c259104

Der Beitrag neue Termine erschien zuerst auf USKA.ch.

DARC-Hackathon zum Thema Open Infrastructure im Amateurfunk

Mit diesem ersten Hackathon des DARC e. V. möchten die DARC-Referate Ausbildung, Jugend und Weiterbildung (AJW) sowie Not- und Katastrophenfunk einladen, Tools und Software für den Amateurfunk zu verbessern. Ein Hackathon ist die Bündelung von Kompetenzen innerhalb eines kurzen Zeitraums. Ganz konkret treffen wir hier uns von Freitagabend bis Sonntagnachmittag. Wie an den Themen gearbeitet wird, ist vollkommen selbst überlassen. Aber die Erfahrung zeigt, dass es in Gruppen mehr Spaß macht und Ergebnisse weniger lange auf sich warten lassen. Das Entwickelte muss nicht perfekt sein, möglicherweise wird es der Prototyp für etwas, das nach diesem Wochenende weiter entwickelt wird. Die Veranstaltung endet mit einer kurzen Präsentation der Ergebnisse.

Die Liste der Themen ist offen. Jedoch wurde in der Vorbereitung das Thema Open Infrastructure herausgearbeitet, das für den DARC e. V. als auch den Amateurfunk hoch interessant ist. Hierzu zählen beispielsweise

  • E-Mail für den Notfunk
  • Telefonie für den Notfunk
  • Inhalte für das HAMNET

Weitere Softwareprojekte, die dringend eine Überarbeitung benötigen sind

  • Contest-Kalender als zoombarer Zeitstrahl
  • Bandpläne als dynamische Webseite
  • Digitale Prüfungssoftware (wie beim Führerschein)

Als Zielgruppe sehen wir zum einen versierte Software- oder Hardwareentwickler, aber ganz klar auch Personen, die gut organisieren und motivieren können, brillante Dokumentation schreiben, tolle Grafiken zeichnen oder Ergebnisse kurzweilig präsentieren. Wer Lust auf ein Wochenende rumbasteln mit großartigen Ergebnissen hat, ist hier genau richtig. Seid gewarnt, es wird herausfordernd!

Zum Ablauf: Die Anreise ist am Freitag ab 14 Uhr möglich und ab 18 Uhr wird mit einer Vorstellung der Teilnehmenden und einer Präsentation der Themen begonnen. Anschließend teilen wir uns in Gruppen auf, um am Projekt bis Sonntagmittag zu arbeiten. Am Nachmittag werden die Ergebnisse präsentiert. Unterbrochen wird nur für Mahlzeiten oder gegebenenfalls für Schlaf. Wer im Hotel übernachtet muss vor Veranstaltungsbeginn einchecken, da für den Zugang nachts der Schlüssel benötigt wird.

Im Beitrag sind Abendessen am Freitag und Samstag, Mittagessen am Samstag und Sonntag, eine Auswahl an kalten und warmen Getränken und Kekse enthalten. Zusätzlich kann in Begrenzter Zahl eine Übernachtung mit Frühstück im Hotel gebucht werden.

DARC Amateurfunkzentrum, Lindenallee 6, 34225 Baunatal

6.–8. März 2020
Beginn: 18:00
Ende: 16:00

Teilnahmegebühr ist 60€ für Nicht-DARC-Mitglieder (plus Übernachtung/Anreise), es sind noch 31 Plätze frei

Link mit der Anmeldung und den Teilnahmebedingungen  https://events.darc.de/hack-2020/

 

Der Beitrag DARC-Hackathon zum Thema Open Infrastructure im Amateurfunk erschien zuerst auf USKA.ch.

Ausbildung, Jugend und Weiterbildung

Bericht aus Baunatal

Zur Arbeitstagung des Referats für Ausbildung, Jugendarbeit & Weiterbildung in Baunatal hat das Referat AJW des DARC neben ihren eigenen Fachleuten dieses Jahr auch die USKA zur Teilnahme eingeladen.

Anwesend an der zweitägigen Veranstaltung vom 8. und 9. November 2019 waren 15 AJW-Verantwortliche des DARC sowie Willi HB9AMC als offizieller Vertreter der Ausbildungs-Koordination der USKA.

Für die USKA war es ausserordentlich interessant, zu erfahren, wie Ausbildung und Jugendförderung im DARC funktionieren, sowie die darin tätigen Exponenten persönlich kennenzulernen.

Link: Bericht DARC Jahrestagung Referat AJW Baunatal

Willi Vollenweider HB9AMC
Leiter Ausbildungskoordination a.i. der USKA

Der Beitrag Ausbildung, Jugend und Weiterbildung erschien zuerst auf USKA.ch.

La bande des 2m est sauvée

Le site d’information save2m.org, l’ARRL, le REF et le DARC ont annoncé que lors de la prochaine conférence CEPT en 2023, la société française Thales devra présenter sa proposition sans la bande 144-146 MHz.

La nouvelle est tombée aujourd’hui, la bandes des 2 mètres est sauvée, lors de la conférence CEPT qui se tenait à Ankara. Il a été décidé que la portion 144-146 MHz ne peut être partagée entre les radioamateurs avec un service aéronautique non sécuritaire sans qu’il y ait un risque mutuel de perturbation. La nouvelle n’est pas encore officielle car elle n’est pas encore publiée sur le site de la CEPT mais cela devrait être fait dans le courant de la semaine prochaine. La CMR devra encore se prononcer pour décision finale. Cette réunion aura lieu en Egypte en novembre 2019, l’IARU y sera représenté.

Il faut rappeler que ce résultat n’a été possible que grâce à la mobilisation et à l’excellent travail de l’IARU. Cela démontre qu’il faut absolument soutenir cette organisation et avoir des excellentes relations entre les associations de radioamateurs. Il faut aussi insister qu’il faut arrêter les querelles entre nos différentes activités car chacune d’entre-elles utilise les bandes de fréquences et ensemble cela crée une multitude de centres d’intérêt qui finalement sert aux intérêts de tous. La fin de l’article de save2m.org nous le rappelle bien que c’est qu’en utilisant nos bandes que l’on peut les conserver.

D’autres directives ont été également discutées et votées notamment concernant les bandes des 6m, 23 cm et 6 cm, détails ici

Dom, HB9HLI

Radio DARC berichtet über das Hamfest

Eine Woche vor dem Anlass in Zug erscheint auf Radio DARC im 40m-Band eine Mitteilung zum Jubiläums-Jahrestreffen der USKA («Hamfest 2019»)
Die Sendedaten lauten wie folgt:
11.8.2019 11:00 auf 6070 kHz
12.8.2019 17:00 auf 6070 kHz

Weitere Infos zum Radio DARC: https://www.darc.de/nachrichten/radio-darc/

Danke für den Tip de HB9AJP Christoph

 

Der Beitrag Radio DARC berichtet über das Hamfest erschien zuerst auf USKA.ch.

La bande des 2m est-elle menacée?

Un certain nombre d’informations circulent ; les radioamateurs perdraient le statut de primaire sur la bande des 2m. Nous avons évidemment tous été épouvantés. Il est important de remettre toutes ces informations en perspective.   Il faut tout d’abord savoir que la – World Radio Conference – WRC a lieu environ tous les quatre ans. La prochaine WRC se tiendra au mois de novembre 2019 en Egypte. L’ordre du jour de la conférence suivante WRC 2023 est déjà en discussion.

Pour la prochaine WRC19, la France a déposé une proposition par laquelle, elle demande de mettre à l’ordre du jour de la WRC 2023 une nouvelle attribution pour le service «non safety Aeronautical». Les fréquences de 108-137 MHz et 138-144 MHz sont attribuées au domaine «Aeronautical». A partir de 150 MHz jusqu’à env.174 MHz ces fréquences sont attribuées au service «Mobile, exept Aeronautical». C’est là que la France souhaite supprimer les termes «…exept Aeronautical» et en plus obtenir quelques bandes de fréquences supplémentaires. Pourquoi pas.

Dans cette même motion, il est également proposé que le service «Aeronautical» obtienne le statut de primaire dans la bande de 144 à 146 MHz, sans que l’usage pour les services existants (c’est à dire, nous radioamateurs) en soit réduit. En cas d’acceptation de cette motion, l’OFCOM aurait le temps jusqu’à la WRC 2023, pour analyser les effets de cet usage commun. Une décision n’interviendra toutefois pas avant 2023.

Ceci est naturellement pour nous, radioamateurs, une vrai menace, nous voyons difficilement comment, avec ses stations 2m puissantes destinées aux liaisons DX, des stations pour l’EME ou des  contests le service radioamateur pourrait cohabiter avec le service «Aeronautical» sans que cela entraîne des restrictions pour l’exploitation. Le 10 juillet 2018, l’USKA a adressé un courrier officiel à l’OFCOM pour exprimer notre position et nos préoccupations quant à l’usage de la bande des 2m ainsi que nos propositions pour la WRC 19.

Le responsable de la planification des fréquences de l’OFCOM a réagi très rapidement et nous a assuré qu’il ne s’agissait pas de retirer l’usage primaire aux radioamateurs. Il s’agit d’étudier la possibilité d’un éventuel statut «Co-primaire» pour les deux services.

Notre préoccupation est naturellement de conserver nos droits pour un usage exclusif de la bande des 2m. Nous mettrons tout en œuvre pour réfuter ce statut «Co-primaire», raison pour laquelle nous sommes en étroit contact avec le DARC et le ÖVSV.

Il est important de garder la tête froide et de bien analyser la situation avant d’entreprendre d’autres démarches. Des initiatives individuelles d’OM’s auprès de l’OFCOM n’apportent rien mais sont contre-productives. Nous pouvons aussi faire en sorte que la bande des 2m soit intensivement utilisée et de ne pas faire état de querelles personnelles sur les bandes ou de les colporter sur les relais comme cela a souvent été le cas par le passé. De tels comportements ne peuvent que conforter l’OFCOM dans son appréciation que les radioamateurs n’utilisent pas la bande des 2m pour un trafic sérieux.

En plus du thème 2m, la lettre adressée à l’OFCOM en mentionne d’autres qui concernent les radioamateurs et qui seront à l’ordre du jour de la WRC 19

  • Bande des 6m: Nos autorisations pour l’usage de cette bande ne reposent que sur une attribution nationale. Lors de la WRC il sera question d’intégrer toute la région 1 de l’UIT au plan de bande de l’UIT R1. Dans les Régions 2 et 3 la bande des 6m est déjà attribuée aux radioamateurs depuis longtemps.
  • Le développement de la 5G nécessite de nouvelles fréquences. Nous souhaitons empêcher que la bande de fréquences de 47.0 à 47.2 GHz, attribuée au service radioamateur avec le statut primaire soit également affectée.
  • Autre point à l’ordre du jour de la WRC 19 est la discussion relative au «Wireless Access Systems» de 5150 à 5925 MHz. Une portion de bande de 5650 à 5850 MHZ, est utilisée pour le HamNet. Il s’agit là d’assurer que le statut actuel de secondaire soit conservé et qu’il soit possible de poursuivre le développement de HamNet.
  • Autre sujet de préoccupation le «Wireless Power Transmission WPT» ; l’industrie aimerait introduire des dispositifs destinés à la transmission d’énergie sans câbles pour recharger les batteries de véhicules électriques. Il est à craindre que ce genre de dispositifs n’engendre passablement de rayonnements perturbateurs. Une suppression importante des rayonnements parasites et leurs harmoniques est dans l’intérêt de tous les services radioélectriques. Les radioamateurs se verraient tout particulièrement concernés dans les bandes inférieures de 160m et 80m, si les limites inférieures n’étaient pas assez sévères.

D’entente avec l’IARU et les associations de radioamateurs des pays voisins, l’USKA suit de près l’évolution. Nous ferons tout le possible afin que les fréquences attribuées au service radioamateur actuellement soient préservées voire étendues, par exemple l’attribution de la bande des 6m de 50.0 à 50.5 MHz avec le statut primaire.

Nous informerons nos membres dès que nous disposerons de nouvelles informations sur ce thème.

Vy 73’ de Bernard Wehrli, HB9ALH

Dicastères OFCOM et Antennes de l’USKA

Der Beitrag La bande des 2m est-elle menacée? erschien zuerst auf USKA.ch.

Ist das 2m-Band bedroht?

Zurzeit kursieren verschiedene Meldungen, dass den Funkamateuren die primäre Nutzung des 2m-Bandes weggenommen werden soll. Das hat uns natürlich alle aufgeschreckt. Aber es gilt, die Information zuerst in den richtigen Zusammenhang zu stellen. Man muss zunächst wissen, dass die World Radio Conference WRC ungefähr alle vier Jahre stattfindet. An der kommenden WRC im November 2019 in Ägypten wird bereits auch schon die Traktandenliste für die darauf­folgende WRC 2023 diskutiert werden.

Von Frankreich wurde nun für die kommende WRC 19 ein Antrag/Proposal eingereicht, wonach an der folgenden WRC 2023 ein Agenda-Punkt betreffend einer Neuzuteilung von Frequenzen für den Dienst «non safety Aeronautical» aufgenommen werden soll. Heute sind die Frequenzen von 108-137 MHz und 138-144 MHz dem Bereich «Aeronautical» zugeordnet. Ab 150 MHz bis ca. 174 MHz sind die Frequenzen dem Dienst «Mobile, exept Aeronautical» zugewiesen. Hier möchten die Franzosen den Ausschluss «…exept Aeronautical» aufheben und noch ein paar zusätzliche Frequenzbänder zugeteilt erhalten. Soweit so gut.

Im gleichen Antrag wird auch vorgeschlagen, dass dem Dienst «Aeronautical» das Band von 144- 146 MHz zur primären Nutzung zugeteilt werden soll, ohne dass dabei die Nutzung durch die bestehenden Dienste (gemeint sind also wir Funkamateure) eingeschränkt würde. Bei Annahme dieses Vorschlages hätte dann das BAKOM bis zur WRC 2023 Zeit, die Auswirkungen dieser gemeinsamen Nutzung zu analysieren. Ein Entscheid wegen des 2m-Bandes kommt also nicht vor 2023.

Für uns Funkamateure ist dieser Antrag natürlich eine echte Bedrohung, denn wir sehen nicht wie der Amateurfunkdienst mit seinen vielen leistungsfähigen 2m-Stationen für DX-Verbindungen, Contests oder EME und der Dienst «Aeronautical» sich auf diesem Band nebeneinander vertragen könnten, ohne dass es zu Betriebseinschränkungen kommt. Die USKA hat deshalb dem BAKOM am 10. Juli 2019 einen offiziellen Brief mit unserem Standpunkt und unseren Bedenken betreffend dem 2m-Band, sowie weitere Begehren in Zusammenhang mit der WRC 19, zugestellt.

Der Leiter der Sektion Frequenz-Planung des BAKOM hat auch rasch reagiert und versichert, dass es nicht darum gehe, den Funkamateuren die primäre Nutzung zu entziehen. Es könnte aber eine mögliche sog. «ko-primäre» Nutzung zwischen beiden Diensten geprüft werden.

Unser Bestreben ist es natürlich, die alleinigen Nutzungsrechte des 2m-Bands zu bewahren, und wir werden alles daran setzen, um eine solche «ko-primäre» Nutzung abzuwenden.  Wir sind deswegen auch in engem Kontakt mit dem DARC und dem ÖVSV.

Es ist jedoch wichtig, jetzt Ruhe zu bewahren und die weiteren Demarchen gut überlegt anzugehen. Insbesondere sind nicht abgesprochene Einzelinitiativen von OM’s mit dem BAKOM nicht zielführend, sondern kontraproduktiv. Was wir auch tun können ist, dafür zu sorgen, dass das 2m-Band rege benutzt wird, und dass keine persönlichen Fehden auf den Bändern und den Relais ausgetragen werden, wie das in der Vergangenheit öfters der Fall war. Solche Störmanöver würden das BAKOM nur in ihrer Haltung bestätigen, dass die Funkamateure das 2m-Band nicht für ernsthaften Funkbetrieb benutzen.

Nebst dem 2m-Thema gibt es auch noch ein paar andere Themen an der WRC 19, die uns Funkamateure betreffen, und die im Brief an das BAKOM aufgeführt sind:

  • 6m-Band: Bis jetzt basierte unsere Betriebserlaubnis nur aufgrund einer nationalen Zuteilung. An der WRC soll nun für die gesamte ITU Region 1 das 6m Band in den Frequenzplan der ITU Region-1 aufgenommen werden. In den ITU-Regionen-2 und -3 ist das 6m-Band seit längerem bereits den Funkamateuren zugeteilt.
  • Der 5G-Ausbau verlangt nach neuen Frequenzen. Wir möchten verhindern, dass das Band von 47.0 bis 47.2 GHz, das uns ebenfalls zur primären Nutzung zugeteilt ist, deswegen angetastet wird.
  • Ein weiterer Punkt auf der Agenda der WRC 19 ist die Diskussion bezüglich Wireless Access Systems von 5150 bis 5925 MHz. Dazwischen liegt auch das Amateurfunkband von 5650 bis 5850 MHZ, das von uns vor allem für das HamNet verwendet wird. Hier gilt es sicher zu stellen, dass am aktuellen Status der sekundären Nutzung nichts geändert wird, und dass wir unser HamNet weiter ausbauen können.
  • Auch die sog. «Wireless Power Transmission WPT», wird zu reden geben. Die Industrie möchte Vorrichtungen einführen, mit denen die Energieübertragung zum Aufladen von Elektroautos ohne Kabel möglich ist. Es ist aber zu befürchten, dass solche Vorrichtungen zu beträchtlichen Störstrahlungen führen werden. Eine strengere Unterdrückung von Störstrahlungen und Harmonischen ist im Interesse aller Funkdienste. Wir Funkamateure könnten mit unseren langwelligen Bändern 160m und 80m jedoch am ehesten davon betroffenen sein, wenn die Grenzwerte nicht tief genug angesetzt werden.

Die USKA verfolgt die laufende Entwicklung sehr genau und wir sind auch in engem Informationsaustausch mit der IARU und den benachbarten Amateurfunk-Vereinen. Wir werden alles daran setzen, dass die uns Funkamateuren aktuell zugeteilten Frequenzen weiterhin erhalten bleiben und eventuell sogar noch weitere neu dazu kommen, wie beispielsweise die primäre Nutzung des 6m-Bandes von 50.0 bis 50.5 MHz.

Sobald wir Neuigkeiten in diesen Themen haben, werden wir unsere Mitglieder wieder darüber informieren.

Vy 73 de Bernard Wehrli, HB9ALH

USKA Ressort BAKOM und Antennen

Der Beitrag Ist das 2m-Band bedroht? erschien zuerst auf USKA.ch.

Elektor en Allemagne chasse les ampoules LED perturbatrices

Sous l’impulsion du DARC, le journal allemand Elektor a publié un article demandant à toute personne qui dispose d’une ampoule LED qui provoque des perturbations de la radiodiffusion ou les bandes radioamateur.
Par cette collecte, le but est de demander un retrait du marché des ampoules non conformes.

Plus d’information ici en allemand et traduite en français par Google.

La Radiotélégraphie au Patrimoine Immatériel de l’Humanité

Merci à Claudio IZ0KRC pour l’information. L’ARI, l’association nationale radioamateur italienne, a demandé au siège de l’UNESCO à Paris de prendre en considération l’inscription de la Radiotélégraphie (Code Morse) au Patrimoine Immatériel de l’Humanité. La démarche provient d’une motion (SC11_C3_32)…