20 Jahre ARISS – eine SSTV-Aktion von der ISS

2020-12-23

Vom 24. bis 31. Dezember sind wieder SSTV-Übertragungen von der Internationalen Raumstation (ISS) geplant. Bei dieser Aktion handelt es sich um eine SSTV-Übertragung anlässlich des 20-jährigen Bestehens des ARISS-Betriebs auf der ISS.

Das Ereignis beginnt am 24. Dezember um 1640 UTC und dauert bis zum 31. Dezember 1815 UTC. Daten und Zeiten können sich aufgrund von Anpassungen des ISS-Betriebs ändern.

Die Bilder werden auf 145,800 MHz FM (±3 kHz Dopplerverschiebung) im SSTV-Modus PD 120 übertragen. Stehen im Empfänger mehrere wählbare Filter zur Verfügung, dann wird die Nutzung mit dem breitesten Filter empfohlen, welches für ein Kanalraster von 25 kHz ausgelegt ist.

Wie bereits bei vergangenen SSTV-Aktionen von der ISS besteht auch wieder die Möglichkeit, die empfangenen Bilder in der ARISS-SSTV-Galerie zu posten und ein Diplomzu erwerben.

DL2LUX

Quelle: https://www.funkamateur.de/nachrichtendetails/items/id-20-jahre-ariss-eine-sstv-aktion-von-der-iss.html

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Bandwachtbericht für den November 2020 publiziert

Bandwachtbericht für den November 2020 publiziert

Peter Jost, HB9CET hat den Bandwachtbericht für den November zum Download bereit gestellt.

Im November hatte es ab und zu bessere Ausbreitungsbedingungen, teilweise mit Bandöffnungen bis in’s 10 m Band. So hörte man auf 10 m vereinzelt Signale von Fischereibojen oder das iranische OTH Radar. Die unsäglich ärgerlichen Überhorizont Radare (OTHR) waren leider täglich anzutreffen und belegten regelmässig auch das 40m Band, teilweise gleich zu Dritt (siehe Bild). Auch das Chinesische OTH Radar (Nickname “Foghorn”) war ein täglicher Störenfried. Im November signifikant abgenommen hatten hingegen sowohl die einst zahlreichen (CIS) FSK Emissionen wie auch die charakteristischen CIS12 Signale. Das bereits im Oktober auf 7159 kHz aufgetauchte LINK 11 CLEW Signal war auch im November wiederholt zu beobachten, teils im SSB Modus (G7D), teils im DSB oder ISB Modus (B7D).

Peter Jost, HB9CET
USKA Bandwacht & IARU Monitoring System R1
6.12.2020

Link: Bericht Bandwacht November 2020
Link: Berichte der Bandwacht

Bild:  Erneut gleichzeitig drei Radare auf 40m aktiv
LINK 11 CLEW auf 7159 kHz

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HAMNET – Erster Upgrade auf 802.11ac

Die Sektion Zug HB9ZG rüstete als erste HAMNET-Gruppe der Schweiz ihre Infrastruktur auf den neuen Standard IEEE 802.11ac auf. Röbi HB9BMC und Koni HB9WAD haben die Link-Verbindungen der beiden HAMNET-Knoten Hünenberg und Rigi-Scheidegg mitsamt den User-Zugängen aufgerüstet. Für den User-Zugang strahlt nun eine Ubiquiti-Sektorantenne mit einem horizontalen Öffnungswinkel von 30° ab Rigi Scheidegg mit Azimuth 340° Richtung Steinhausen. Beim Standort Hünenberg zwei Antennen gleichen Typs mit Azimuth 80° Richtung Zug und 305° Richtung Sins.

Die HAMNET-Gruppe der Sektion Zug ist somit die erste HAMNET-Gruppe der Schweiz, welche auf den neuen, leistungsfähigeren Standard «AC» umgestellt hat.

Der Knoten Rigi-Scheidegg ist zugänglich auf 5835 MHz vertikal 20 MHz SSID:HAMNET-HB9ZG, Hünenberg auf 5775 MHz vertikal 20 MHz SSID:HAMNET-HB9RF. Ein DHCP-Server versorgt die «Clients» mit einer IPv4-Adresse. Der Sektion Zug ist das Subnetz 44.142.42.0/24 zugeteilt, die Sektion HB9LU hat 44.142.41.0/24. Weitere technische Informationen siehe https://hamnetdb.net/. Für die User-Zugänge wurden Geräte des Typs «Ubiquiti Prism Rocket 5AC Gen2» eingesetzt. Erste Tests sind erfolgreich verlaufen: die Verbindung zu HB9AUR in Cham ergab bei einem Signalpegel von -86 dBm eine Bitrate von 29 Mbps.

Text Willi HB9AMC basierend auf Informationen von Röbi HB9BMC

Link: IEEE 802.11ac

Bild Röbi HB9BMC: Sektorantenne auf Rigi-Scheidegg Richtung Steinhausen ZG

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Ergebnisse IARU Region 1 VHF Contest September Neue Erstverbindungen

Die Ergebnisse für den IARU Region 1 VHF Contest September Contest sind nun veröffentlicht: Schweizer Contest VHF/UHF/Microwaves.

Es gibt auch neue Erstverbindungen auf dem 6m Band nach Bolivien: Erstverbindungen von Schweizer Stationen

Herzlichen Glückwunsch an alle Operateure!

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Bandwachtbericht September 2020 publiziert

Peter Jost, HB9CET hat seinen neusten Bandwachtbericht für den September 2020 veröffentlicht und zum Download bereit gestellt.

Die grösste Plage waren nach wie vor die Überhorizont Radare (OTHR). Nebst dem täglich auf mehreren Frequenzen aktiven russischen OTHR „Contayner“ waren vermehrt auch verschiedene Systeme aus dem Fernen Osten (China) zu hören, so auch fast täglich das unter dem Nickname „Foghorn“ bekannte Radar mit 66.66 sweeps/s. Nebst verschiedenen FSK Signalen sind auch wieder vermehrt CIS12 sowie auch OFDM Stationen aufgefallen. Das dürfte auch mit den Ausbreitungsbedingungen zusammenhängen.

Ein endloses Ärgernis ist der Russisch-Ukrainische „Funkkrieg“ um 7055 kHz. Die Beschimpfungen, Hasstiraden, Rap’s sind eine Schande. Aber wie stoppen? Das geht bloss mittels „Report of harmful Interference“ durch die Behörden, so wie im ITU Radioreglement im Appendix 10 (REV. WRC-07) und „CHAPTER IV RR15-1 ARTICLE 15 Interferences“ beschrieben. Direkt kann die IARU leider nicht intervenieren.

Peter Jost, HB9CET
USKA Bandwacht & IARU Monitoring System R1
4.10.2020

Link: Bericht Bandwacht September 2020
Link: Berichte der Bandwacht

Überhorizontradar 40 kHz breit, 10 sweeps/s (sps); Screenshot ab Perseus SDR

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Bandwachtbericht Juli und August 2020 publiziert

Peter Jost, HB9CET hat soeben den Bandwachtbericht für den Juli und August 2020 zum Download bereit gestellt.

(Anm.d.Red: Urlaubsbedingt ist dieser Bericht hierzu liegen geblieben.)

Auch im Juli war der russisch-ukrainische Funkkrieg ein grosses Ärgernis. Täglich hörte man die endlosen massive Beschimpfungen und provokative Hass-Raps in russischer Sprache, sowie aggressive Musik.

Wie früher schon erwähnt, verfügt die Bandwacht leider über keine eigenen Mittel diesen Funkkrieg abzustellen. Bloss die zuständigen Behörden könnten mittels internationalen Beschwerden (Complaint of Harmful Interference / Infringement) gemäss ITU Radioreglement etwas unternehmen.

Auch die Überhorizont Radare (OTHR), vor allem aus Russland sind ein permanentes Ärgernis. Ortungen des OTHR „Contayner“ mittels TDoA (Time Difference of Arrival) zeigen vorwiegend in den Oblast „Níjni Novgorod“ östlich von Moskau. Aber auch das 20 kHz breite OTHR aus Zypern (UK Base) macht sich oft störend bemerkbar (Bild 2 TDoA Cyprus)

Nicht jede als Bandeindringling eingestufte Emission ist aber tatsächlich ein Intruder. Es gilt stets auch die zahlreichen Fussnoten des ITU Radioreglements bei den Frequenzzuteilungen zu berücksichtigen. So ist beispielsweise der Bereich 14250-14350 kHz in einigen Staaten auf primärer Basis dem „fixed service“ zugeteilt ( Armenia, Azerbaijan, China, Côte d’Ivoire, Georgia, Iran, Kazakhstan, Uzbekistan, Kyrgyzstan, the Russian Federation, Tajikistan, Turkmenistan and Ukraine). Da die Bandwacht die Herkunft von Signalen trotz TDoA nicht absolut eindeutig feststellen kann, werden sie trotzdem als Intruder festgehalten.

Peter Jost, HB9CET
USKA Bandwacht
5.8.2020

Link: Bericht Bandwacht Juli 2020
Link: Bericht Bandwacht August 2020
Link: Berichte der Bandwacht

Bild 1: CIS12 Signal, 12x120Bd (PSK2 oder PSK4), mit Pilotton und zusätzlichem Träger. Screenshot mit Perseus SDR.

 

Bild 2: TDoA Ortung des OTH Radars auf Zypern.

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Bandwachtbericht Juli 2020 publiziert

Peter Jost, HB9CET hat soeben den neusten Bandwachtbericht für den Juni 2020 veröffentlicht und zum Download bereit gestellt.

Die Situation „an der Front“ hat sich wenig verändert. Nach wie vor sind und bleiben vor allem die Überhorizont Radare (OTHR) ein grosses Übel. Weiterhin ein riesiges Ärgernis war der tägliche russisch-ukrainische Funkkrieg auf 7055 kHz; er hat im Juni teils auch auf andere Frequenzen übergegriffen. Weniger als früher waren CIS12 Stationen aufgefallen. Das könnte aber mit den Ausbreitungsbedingungen zusammenhängen.

Peter Jost, HB9CET

USKA Bandwacht + IARU Monitoring System R1

1.7.2020

Link: Bericht Bandwacht Juni 2020

Link: Berichte der Bandwacht

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Bandwachtbericht Mai 2020 publiziert

Peter Jost hat soeben den Bandwachtbericht für den Mai 2020 zum Download bereit gestellt.

Ein besonderes Ärgernis war und ist der seit Jahren tobende russisch-ukrainische Funkkrieg, er hatte im Mai eine neue Eskalationsstufe erreicht. Fast täglich hörte man massive Beschimpfungen und provokative Hass-Raps in russischer Sprache, sowie aggressive Musik. Die Urheber werden im Grenzgebiet der Ost-Ukraine zur Russischen Föderation vermutet.

Zudem trat neu wiederholt ein digitaler Störsender (Jammer) auf, zeitweilig bis fast 12-15 kHz breit, welcher auch den Amateurfunk ganz massiv beeinträchtige. Funkortungen mittels TDoA (Time Difference of Arrival) zu verschiedenen Zeiten und unter Verwendung verschiedene Empfänger im KIWI Netzwerk ergaben Resultate in der Region um ca. 54°N / 27 – 29°E (also in Weissrussland).

Die Bandwacht hat keine Mittel diesen Funkkrieges abzustellen. Hier können bloss die zuständigen Behörden mittels internationalen Beschwerden (Complaint of Harmful Interference / Infringement) gemäss ITU Radioreglement etwas unternehmen.

Zeitweise waren auch auf den höheren Bändern oberhalb des 20m Bandes vereinzelt Intruder feststellbar, z.B. das Iranische OTHR auf 28860 kHz. Die meisten Intruder waren nach wie vor im 20m und 40m Band zu finden. Und die Russischen Überhorizont Radare (OTHR) bleiben eine permanente Plage.

Peter Jost, HB9CET
USKA Bandwacht
31.5.2020

Link: Bericht Bandwacht Mai 2020

Link: Berichte der Bandwacht

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Bandwachtbericht April 2020 publiziert

Auf Grund der aktuellen Ausbreitungsbedingungen waren in den Bändern oberhalb des 20m Bandes nur vereinzelt Intruder feststellbar. Die meisten Intruder waren und sind derzeit im 20m und 40m Band anzutreffen. Besonders ärgerlich sind nach wie vor die zahlreichen, täglich aktiven Überhorizont Radare (OTHR), vor allem das unter dem Namen Contayner 29B6 bekannte System aus Russland. Extrem störend dann, wenn gleich zwei oder drei davon gleichzeitig in einem Band aktiv sind, was leider allzu oft vorkommt.

Fast täglich zu hören sind zudem F1B (RTTY) Signale mit 50Bd oder 75Bd sowie 200 oder 250Hz Shift, ebenso die altbekannten CIS12 Systeme mit 12x120Bd in PSK-2 oder PSK-4, charakteristisch ist der Pilottone bei 3300Hz.

Peter Jost, HB9CET
USKA Bandwacht
30.4.2020

Link: Bericht Bandwacht April 2020

Link: Berichte der Bandwacht

OTHR Contayner 29B6
Screenshot mit Perseus SDR

 

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La Taskforce travaille à une réponse à la consultation

La loi suisse sur les télécommunications (LTC 784.10) a été complètement révisée. La loi révisée entrera en force le 1er janvier 2021. Suite aux adaptations nécessaires de plusieurs ordonnances, dans la procédure de consultation, l’instance compétente concernée l’OFCOM, a envoyé les nouvelles ordonnances. L’USKA est également intégrée à cette procédure de consultation. L’USKA est de ce fait légitimée à déposer sa prise de position.
(Dans le cadre de cette procédure de consultation, l’USKA a déjà déposé plusieurs motions, celles-ci sont mentionnées dans le résumé).

La commission permanente de la «Commission pour des conditions-cadres légales du service radioamateur» a siégé le samedi 7 mars 2020 à Belp pour une séance d’une journée. Bernard Wehrli HB9ALH présidait cette séance. Participaient à cette séance Willi Vollenweider HB9AMC, Jean-Michel Clerc HB9DBB (nouveau membre du comité), Dr. jur. Markus Schleutermann HB9AZT, Walter Kägi HB9XBG, Renato Schlittler HB9BXQ, Niklaus Blaser HB9GUJ et Christian Huber HB9FDS.

L’objet principal à l’ordre du jour concernait les textes des ordonnances soumises par l’OFCOM pour examen, pour autant que cela concerne les radioamateurs. Plusieurs modifications ou adjonctions ont été formulées et acceptées par la Taskforce. Le texte définitif sera rédigé par Bernard HB9ALH. Ce texte sera soumis au comité de l’USKA pour approbation. Celui-ci pourra ainsi être remis dans les délais fixés au 25 mars 2020.

D’autres objets à l’ordre du jour concernaient la transposition, dans les lois cantonales et communales, de l’article 37a de la nouvelle LTC. De nombreuses idées et suggestions sont apparues et ont été discutées. Depuis un certain temps déjà, les sections sont parfaitement au clair qu’il leur appartient de faire en sorte d’exiger de leurs autorités communales et cantonales d’intégrer la teneur de cet article dans la loi. Dans la plupart des sections, il se trouve des membres exerçants ou ayant exercé une fonction publique, ou qui par leur profession disposent des contacts nécessaires. Les membres de la Taskforce qui assistaient à cette séance de Belp sont d’avis que l’USKA se doit de coordonner et d’assister les sections dans ces démarches. D’autres séances seront sans doute encore nécessaires, des comités de sections et des politiciens pourront être invités à y participer.

Je remercie tous les participants à cette importante séance de la Taskforce pour leur participation et précieuse collaboration. Par ces activités, l’USKA contribue significativement à la poursuite de la prospérité du radio amateurisme en Suisse. Nous remercions tous les membres de l’USKA pour leur soutien dans cette importante tâche.

Il faut, une fois de plus, rappeler que tous les radioamateurs suisses se devraient de devenir membre de l’USKA ! Ce n’est qu’uni que nous serons crédibles et représentatifs envers nos autorités et la politique, espérer de la compréhension envers notre activité et défendre nos intérêts.

Willi Vollenweider HB9AMC

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Bandwachtbericht für Dezember 2019 veröffentlicht

Der neuste Bandwachtbericht von Peter, HB9CET für den Monat Dezember ist veröffentlicht und zum Download bereit: Dezember 2019

Kurz gesagt, es ging im gleichen Stil weiter wie in den Vormonaten. Am häufigsten beobachtet man Intruder im 40m Band, auf den höheren Bändern auf Grund der Ausbreitungsbedingungen eher wenig. Die grösste Plage waren und sind nach wie vor die Überhorizont Radare (OTHR), vor allem aus Russland, aber auch anderen Ländern, z.B. China. Laut einem russischen Medienbericht hat ein neues OTHR am 1.Dezember den aktiven Einsatz aufgenommen, was sich für uns leider negativ bemerkbar macht. So waren beispielsweise am 12. Dezember gleichzeitig vier OTHR aktiv, darunter ein 160 kHz breites Radar von 6900 – 7060 kHz (Bild, Marker 1).

Gleich vier Radare auf 40m; 1x 160kHz breit; 3x Contayner je 12 kHz breit

Ein Bandwacht Rückblick für 2019 findet sich auch im HB-Radio 6/2019, (S. 21/22). siehe HBradio Archiv

Link: Bericht Bandwacht Dezember 2019
Link: Berichte der Bandwacht

In eigener Sache:

Am Mittwoch, 29. Januar 2020 hält Peter, HB9CET zum Thema OTHR Überhorizont-Radare einen Vortrag am Stamm bei HB9F (in Bern).

Weitere Informationen zum Anlass können im Programm von HB9F gefunden werden: https://www.hb9f.ch/anlaesse/

 

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60m in Protugal

CEPT-Lizenzen erlauben in Portugal keinen Betrieb auf 60 Meter!

José, CT1EEB, HF-Referent des portugiesischen Amateurfunkverbandes, weist darauf hin, dass ausländische Stationen beobachtet wurden, die im Rahmen ihrer CEPT-Lizenz (CT7 / Portugal) das 60-m-Band nutzen.

Der Betrieb dort ist in Portugal jedoch nur mit einer besonderen Genehmigung der portugiesischen Regulierungsbehörde ANACOM zulässig, da das Band mit dem Militär geteilt wird.

Die WRC-15-Frequenzen und die noch genehmigten älteren Frequenzen 5288.5, 5371.5, 5380.5 und 5403.5 kHz sind in Portugal nicht durch die CEPT-Lizenzen abgedeckt.
Alle Stationen, die etwa als CT7/<Callsign>/p Funkbetrieb machen, senden daher illegal auf dem 60-m-Band, es sei denn, sie haben ausdrücklich die entsprechende Erlaubnis dazu erhalten.
Das gilt ebenfalls für CT8 (CEPT-Lizenzen für die Azoren) und CT9 (CEPT-Lizenzen für Madeira).

73 Tom DF5JL

Quelle: Mail von DK5LI per 19.10.2019

Link: Siehe hierzu auf die neue Übersichtsseite für das 60m Band

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USKA Bandwachtbericht für den Oktober 2019 veröffentlicht

Was derzeit auf unseren Bändern passiert ist besorgniserregend. Oft sind grosse Teile der Amateurfunkbänder (vor allem 20m) mit Over-the-Horizon-Radar (OTHR) und verschiedensten digitalen Modi überdeckt! So belegt ab und zu ein einziges 160 kHz breites (!) OTHR fast das ganze 40m Band; 30m oder 17m manchmal sogar komplett. (BILD 1)

Bild 1 – OTHR 160kHz breit

 

Die Herkunft ist unbestätigt, wird aber in China vermutet. Aus Russland oder andern GUS (CIS) Staaten stammen verschiedene Signale wie CIS12, diverse FSK und OFDM Modi etc. (BILD 2), vermehrt kommen sie auch aus China.

Bild 2 – OFDM60

 

Aber auch Emissionen westliche Herkunft (z.B. NATO) stören uns seit kurzem vermehrt, derzeit vor allem auf 40m! Da finden sich Modi wie STANAG 4285, LINK11 CLEW (sowohl ESB und oft DSB Mode), LINK11 SLEW, MIL 188-141B (App. C), ALE MIL188-141A uvam. (BILD 3). Äusserst ärgerlich!

Bild 3 – LINK 11 CLEW

Es gilt aber stets zu bedenken, dass uns viele Bänder nicht primär zugeteilt sind, sondern bloss sekundär oder co-primär (80m), ausserdem gilt es zahlreiche Fussnoten zu beachten. Da haben wir keinerlei Privilegien, im Gegenteil.

Alle Screenshots mit Perseus SDR.

Peter Jost, HB9CET

USKA Bandwacht + IARU Monitoring System R1

Link: Bericht Bandwacht Oktober 2019

Link: Berichte der Bandwacht

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USKA Bandwachtbericht für den September 2019 veröffentlicht

Der neueste Bandwachtbericht ist (seit ein paar Tagen) online, mit einem Screenshot vom Nebelhorn.

Wer sich fragt, was das Nebelhorn ist, liest es im Bericht von Peter, HB9CET.

Link: Bericht Bandwacht September 2019

Link: Berichte der Bandwacht

Besten Dank an Peter Jost, HB9CET für seine Arbeit!

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USKA Bandwachtbericht für den August 2019 veröffentlicht

Die monatlichen Bandwachtberichte zeigen es auf: Praktisch täglich findet sich in unseren Bändern eine grosse Anzahl unerwünschter Signale (Intruder) aller Art. Auf Grund der aktuellen Ausbreitungsbedingungen scheint deren Anzahl wie Fischerei, Taxifunkdienste oder CB-ähnlicher Funk zwar abgenommen zu haben. Das trügt, sie sind natürlich alle immer wieder da. Wir hören sie derzeit bloss selten.

Wie schon seit vielen Monaten waren weiterhin fast täglich etliche Überhorizont Radare (kurz OTHR = Over the Horizon Radar) äusserst aktiv, im 20m Band verschiedentlich mehrere OTHR gleichzeitig.   (Bild 3) 

Zudem ist zu beobachten, dass neue oder modernisierte Systeme auftauchen, z.B. das russische OTHR „Contayner“ 29B6. Auch OTHR aus China sind oft zu finden. Wie bei anderen Intrudern auch wären vermehrt Beschwerden (Letter of complaint) durch Behörden dringendst notwendig, man muss den Druck unbedingt aufrecht erhalten!  Denn andere Massnahmen stehen uns kaum zur Verfügung.

Seit vielen Jahren hört man täglich Emissionen die unter den Bezeichnungen CIS12, AT3004D, AT-3104D, MS5 oder FIRE bekannt sind. Dabei handelt sich um ein russisches 12 Ton Modem bei dem jeder Ton PSK-2 oder PSK-4 moduliert ist. Die Datenrate beträgt 120Baud, der Abstand zwischen den einzelnen Trägern ist 200Hz. Charakteristisch ist zudem ein Pilotton auf 3300Hz.     (Bild 1)

Ebenfalls täglich anzutreffen sind Funkfernschreiber mit unterschiedlichsten Baudraten und Shift, typischerweise meist 50Bd oder 75 Bd mit 200 Hz oder 250Hz Shift.  (Bild 2)

Das TDoA Ortungsverfahren (Time difference of arrival) des Kiwi SDR Empfängers und dessen inzwischen weltweit grosse Verbreitung ermöglicht heute eine erstaunlich genaue Ortung von Intrudern, fast egal wo diese sich befinden.

Die Analyse digitaler Signale ist nicht immer einfach und mit Amateur Mitteln oft kaum möglich. Dank der mir seit fast 15 Jahren zur Verfügung stehenden professionellen Hard- und Software von Wavecomin Bülach ist es hingegen verhältnismässig einfach auch komplexe Signale zu analysieren und zu klassifizieren. Sonst wären die Bandwachtberichte in ihrer heutigen Form kaum möglich.

Das Beispiel einer Signale Analyse und der passenden TDoA Ortung ist im Juli 2019 zu finden.

Peter Jost, HB9CET
USKABandwacht
Vice-Coordinator IARU Monitoring System R1

Link: Bericht Bandwacht August 2019

Link: Berichte der Bandwacht

31.8.2019


Vorschau der Bilder:

(Bild 1: CIS12_Cl_PSK2.png)

– 1. Klassifizierung eines CIS 12 Signals

(Bild 2: F1B.75Bd.Cl.png)

– 2. Analyse eines 75Bd 200Hz F1B Signals

(Bild 3:  4 OTHR.png)

– 3. Gleichzeitig vier OTHR im 20m Band

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