Drohen Import-Verbote ? (aus dem “Political Lobbying” der USKA)

Am 16. Juni 2021 wurde die USKA durch ein Mitglied auf eine Mitteilung des Bundes aufmerksam gemacht mit dem für uns alarmierenden Text «Ausländische Websites, über die Funkanlagen oder elektrische Geräte an Schweizer Kundinnen und Kunden verkauft werden, müssen ab Mitte Juli 2021 über einen Vermittler in der Schweiz verfügen.».

Demzufolge wäre es ab sofort nicht mehr zulässig, «elektrische Geräte» aller Art wie bisher direkt (=ohne Zwischenschaltung eines “Vermittlers”) aus dem (nicht-EU)-Ausland zu importieren. Nicht nur für Funkamateure nicht, sondern für alle Bewohnenden der Schweiz nicht.

Diese Mitteilung stammt vermutlich aus dem SECO, da Handelspolitik, auch das sogenannte MRA, ausschliesslich diesem Staatssekretariat obliegt.

Nach einigen Recherchen gelang es uns, etwas Licht ins Dunkel zu bringen: In der Bundesverwaltung läuft zurzeit ein Vernehmlassungsverfahren zu diesem Thema (2021/53). Dabei geht es hauptsächlich darum, ob die neue “Marktüberwachungsverordnung” der EU (2019/1020 EU) auch in der Schweiz “anwendbar” (Zitat) sein solle. Sie bezweckt vor allem, Handelshemmnisse gegenüber allen Ländern aufzubauen, die nicht Mitglied der EU sind. Und um diese sogenannt «nicht-tarifären Handelshemmnisse» mit allen staatlichen Machtmitteln durchzusetzen.

Im Bereich des Produkterechts hat sich das SECO vor Jahren freiwillig in einigen (nicht allen) Aussen-Handels-Bereichen zahlreichen Richtlinien der EU unterstellt. Wie sinnvoll das wirklich ist, wurde in der öffentlichen Diskussion zum “Rahmenabkommen” kürzlich wieder neu in Frage gestellt, berechtigterweise, auch weil zunehmend Übergriffe der EU auf unsere Rechtsordnung festzustellen sind – nach der wichtigen Erkenntnis «Les états n’ont pas d’amis, ils n’ont que des intérêts», Charles de Gaulle.

Für uns Funkamateure relevant sind die RED-Richtlinie 2014/53/EU und die Niederspannungs-Richtlinie 2014/35/EU der EU. Die RED-Richtlinie nimmt wie auch schon in der Vorgängerversion R&TTE Funkamateure von sogenannten “Konformitätsbewertungen” weitgehend aus (Anhang 1 Seite 34 Absatz 1). Funkamateure konnten bisher ziemlich unbehelligt innovative Geräte und Komponenten weltweit einkaufen und in die Schweiz einführen. Dies ist Teil der Experimentier-Freiheit, welche ein unerlässlicher Pfeiler unseres Hobbys ist: Wir bauen Geräte und Anlagen auch selber, unter Verwendung beliebiger Hard- und Software, die wir weltweit evaluieren und beschaffen. Würde diese bewährte Praxis in der Schweiz generell verboten, würden nicht nur wir Funkamateure, sondern alle Forschungs- und Entwicklungs-Aktivitäten der Wirtschaft, Bildungsinstitutionen und somit die gesamte Volkswirtschaft deutlich an Innovations-Kraft einbüssen und dadurch massiven Schaden erleiden. Denn: Technologie-Führer sind bekanntlich nicht die EU, sondern die USA, VR China, UK, Südkorea, Japan, in einzelnen Fällen auch “emerging countries”.

Gefahr droht aktuell aber durch die erwähnte “Marktüberwachungsverordnung”. Diese gilt in der Schweiz nicht, zumindest noch nicht. Sie ist nicht Teil der vorstehend genannten EU-Richtlinien, sondern will mit repressiven Massnahmen aller Art Handelsinteressen der EU in der Schweiz um- und durchsetzen. Die 44 Seiten umfassende Verordnung ist so dermassen unverständlich, dass deren beliebige Interpretation Willkür befördert. Sie missachtet die hohen schweizerischen Ansprüche an Rechtssicherheit.

Der Bund führt zurzeit eine Vernehmlassung über Verordnungs-Anpassungen im Bereich der “elektrischen Geräten” durch (2021/53). Um eine qualitativ hochstehende Vernehmlassungs-Eingabe der USKA erstellen zu können, haben wir bei der vom Bund bezeichneten Stelle einen Fragekatalog eingereicht. Darüber hinaus stimmen wir uns ab mit ausländischen nationalen Verbänden der Funkamateure innerhalb der EU.

Es geht darum, den bisherigen Besitzstand der Funkamateure auf Experimentier- und somit auch Import-Freiheit nachdrücklich zu verteidigen. Dies ist für uns von strategischer Bedeutung und betrifft mehrere Departemente des Bundes, vor allem WBF (Staatssekretariat für Bildung Forschung und Innovation, Innosuisse, Staatssekretariat für Wirtschaft SECO), EDA, VBS, UVEK.
Wir warten die Beantwortung ab, präzisieren dann die Vernehmlassungs-Antwort und lassen sie vom Vorstand der USKA genehmigen, bevor wir sie innert Frist einreichen.

Willi Vollenweider HB9AMC, Leiter «Political Lobbying» der USKA

Political Lobbying

Das Team “Political Lobbying” der USKA befasst sich mit politischen Vorgängen in unserem Interessens-Bereich. Es verfasst Stellungnahmen unter anderem in Vernehmlassungsverfahren und es prüft die Einreichung von Vorstössen im eidgenössischen Parlament und dessen Kommissionen. Das Team berät den Vorstand der USKA in politischen Angelegenheiten und stellt diesem Antrag.
Dieses Ressort beschäftigt sich ausdrücklich nicht mit den regelmässigen Fach-Kontakten aller Art zu diversen Bundes-Behörden, die auf technischer, nicht-politischer Ebene meist sehr zufriedenstellend verlaufen. Unser Team ist keine permanente Kommission, sondern wird ad hoc durch am jeweiligen Thema interessierte Personen zusammengestellt, jederzeit erweiterbar. Letztmals im «Gross-Einsatz» war das Team, als es darum ging, im Fernmeldegesetz einen Antennen-Artikel für Funkamateure einzubringen. Alle Ausarbeitungen erfolgen im Team. Das Political Lobbying ist quasi der “Long Range Radar” der Schweizerischen Amateurfunk-Politik.

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HB9 – Autorisation spéciale OFCOM pour QO-100

Deutsche Version: HB9- BAKOM Sonderbewilligung für QO-100

Le premier satellite amateur géostationnaire QO-100 en orbite depuis le mois de février 2019 est intensivement utilisé pour des liaisons à l’échelle planétaire.

En plus d’équipements techniques spécifiques pour faire usage de QO-100, il faut disposer d’une autorisation particulière délivrée par l’OFCOM. Libre de concession, la bande ISM 2.4 GHz (Industrial, Scientific and Medical), un risque de perturbations d’autres services est réel, pour cette raison l’OFCOM désire connaître les emplacements de ces stations satellites.

La demande à l’OFCOM doit être adressée à :

La requête pour l’usage du secteur de la bande 2400 – 2410MHz pour l’Uplink satellite doit contenir les informations suivantes :

  • Indicatif et No de la concession
  • Emplacement (Désignation du lieu, adresse)
  • Coordonnées CH (nouvelles coordonnées par ex. 2’600’000/1’200’000, pas de coordonnées Google en degrés !)
  • Gain d’antenne (dBi)
  • Hauteur de l’antenne par rapport au sol (m)
  • Azimut de l’antenne (°)
  • Élévation de l’antenne (°)
  • Adresse E-Mail
  • Le No téléphonique par lequel l’opérateur peut être atteint durant l’exploitation.

Depuis l’entrée en vigueur de la nouvelle réglementation sur les taxes de concession 1. Jan. 2021, l’annonce d’une station QO-100 est soumise à un émolument. Cet émolument de CHF 70.-, est identique à l’annonce d’une station relais où d’une balise.

L’OFCOM se réserve le droit de retirer cette autorisation si des problèmes avec d’autres services devaient apparaître. À notre connaissance, une telle mesure n’a jamais été prise depuis la libéralisation de QO-100. Il est de ce fait conseillé de bien planifier et d’exploiter une telle installation pour éviter des perturbations d’autres services dans cette bande ISM. Nous vous conseillons de tenir un Log de toutes les émissions.

Cette autorisation particulière permet l’usage d’une station d’une puissance de max. 100 W PEP. La pratique démontre qu’une puissance d’environ 10 Watt suffit en SSB. Des puissances trop élevées engendrent l’activation d’un dispositif de protection intégré au satellite (LEILA) qui n’autorise pas la liaison. D’autres informations et plan de bande :

Neuer QO-100 Bandplan – AMSAT-Deutschland (amsat-dl.org)

https://www.michi-dani.ch/2020/05/20/wie-man-einen-satelliten-in-die-knie-zwingt/

Les OM’s domiciliés dans la Principauté du Liechtenstein adresseront leur demande au service des télécommunications de la Principauté.

Nous vous souhaitons plein succès avec ce satellite d’un nouveau genre.

Bernard Wehrli, HB9ALH
Vice-président de l’USKA
Dicastère OFCOM et Antennes

Link: Autorisation QO 100 2021 FR
Link: Sonderbewilligung QO 100 2021Link: Es’hail-2 Seite bei uska.ch

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Bandwachtbericht Mai 2021 veröffentlicht

Peter, HB9CET hat soeben den USKA Bandwachtbericht für den Mai zum Download bereitgestellt.

Nebst den sattsam bekannten, allgegenwärtigen Überhorizont Radar Systemen wurden im Mai wieder vermehrt CIS-12 Emissionen festgestellt. Das dürfte vermutlich den Ausbreitungsbedingungen zuzuschreiben sein, könnte aber auch eine Folge der politischen Lage sein? Im 40m Band waren auf verschiedenen Frequenzen wiederholt die als CHN30 (auch PRC30) bekannten Burst Emissionen zu entdecken, in der Schweiz meistens nur sehr schwach. Ein QSY auf remote Empfänger im Fernen Osten (z.B. Perseus oder Kiwi SDR) zeigte die Signale dort mit S9. Verschiedentlich tauchen auch westliche Militär Systeme auf, so z.B. LINK11 CLEW oder SLEW, MIL188-110x, STANAG 4285 uam.

Seit einiger Zeit ist im 10m Band das dem Iran zugeschriebene OTHR wieder anzutreffen. Im Gegensatz zu früher nicht nur auf 28860 kHz (CF) sondern neu auch auf anderen Frequenzen. Die Bandbreite beträgt ca 45 kHz, die Sweeprate meistens abwechselnd 150 und 313 sps.
Auch Funkbojen der Fischerei sind in CW und FSK (mutmasslich Enagal GPS Bojen) wieder zu empfangen.

Auf 14210 kHz (CF) wurde seit einiger Zeit öfters ein OTHR beobachtet, bei dem es sich mutmasslich um ein SuperDARN ( Super Dual Auroral Radar Network) Radar handelt (Bild 1). Dank der Mithilfe eines US Amateurs, laufen derzeit weitere Abklärungen, ob und um welches System es sich handelt.

Manche Verfahren können fast nur mit professioneller Analyse Software detailliert analysiert und klassifiziert werden. Einige lassen sich aber bereits rein optisch im Sonagram oder Spektrum erkennen, z.B. CIS12, LINK11 CLEW usw, natürlich ohne detaillierte Parameter. Dank den in der Software des rx (Perseus) verfügbaren Markern lassen sich zudem die Bandbreite, Abstände einzelner Töne (spacing) usw direkt messen, was die Erkennung weiter verbessert. Selbst Überhorizontradare können so hinreichend genau bestimmt werden. (Bandbreite, Sweeprate).

Vor Kurzem ging in Zypern ein Kiwi SDR in Betrieb, der unsere TDoA (Time Difference Of Arrival) Peilbasis bedeutsam erweitert und uns hoffentlich zur weiteren Verbesserungen der Genauigkeit verhilft.

14210 kHz: Radar, mutmasslich SuperDARN  (Bild ©DK2OM)

Peter Jost, HB9CET
USKA Bandwacht


Link: Berichte der Bandwacht
Link: Bandwacht Bericht Mai 2021

 

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Bandwachtbericht März 2021 veröffentlicht

Auch im März 2021 waren die täglich allgegenwärtigen Überhorizont-Radare (ca 60% aller Beobachtungen) dominant, man kann sie schon gar nicht mehr zählen. Mutmasslich sind es nur einige wenige Sender die auf oft wechselnden Frequenzen aktiv sind. Im Gegensatz zu früher handelt es sich mehr und mehr um Burst-Systeme die meistens nur wenige Sekunden senden, dann wird häufig die Frequenz gewechselt. Nur das Contayner Radar und das OTHR aus Zypern (UK-Base) senden oft lang andauernd auf derselben Frequenz.

Auffällig waren zwei CW Emissionen. Auf 7039.6 kHz zu immer selben Zeiten (h +02, 22, 42) wurde für jeweils etwa eine Minute eine Sequenz von 10x drei Zahlen plus den Buchstaben V gesendet, beispielsweise “124V 124V 124V ” oder andere Zahlen von 114 bis 139. Es wird vermutet, dass es sich um Spannungswerte handeln könnte, d.h. “124V” würden 12,4 Volt entsprechen? Solche Emissionen wurden bereits 2020 beobachtet. Herkunft möglicher-weise Holland. Das Signal ist inzwischen wieder verschwunden.

Auf 7074.8 kHz wurden häufig Gruppen kontinuierlicher Striche oder Gruppen von Strichen in CW beobachtet. Zweck und Herkunft sind bislang unbekannt.

7159.0 (VFO) LINK11 CLEW in SSB Mode

Peter Jost, HB9CET
USKA Bandwacht


Link: Berichte der Bandwacht
Link: Bandwachtbericht März 2021

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Bandwachtbericht Februar 2021 veröffentlicht

Peter, HB9CET hat soeben seinen USKA Bandwachtbericht für den Februar zum Download bereitgestellt.

Auch im Februar waren die Überhorizont Radare (OTHR) permanent extrem lästig. Eigentlich könnte man mit copy/paste den Januar Bericht wiederholen. Vor allem tauchte das China zugeschriebene 160 kHz breite OTHR praktisch täglich auf.

Auch die Rundfunkstationen aus Eritrea auf 7140 kHz und 7180 kHz waren täglich zu hören.

Infolge eines technischen Problems war mein remote Empfänger leider über längere Zeit ausgefallen und der PC musste ersetzt werden. Deshalb fiel der Februar Bericht nur sehr kurz aus.

OTHR Sevastopol
OTHR Sevastopol

Peter Jost, HB9CET
USKA Bandwacht


Link: Berichte der Bandwacht
Link: Bandwachtbericht 2/2021

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Bandwachtbericht für den Januar 2021 publiziert

Peter, HB9CET hat soeben den USKA Bandwachtbericht für den Januar zum Download bereitgestellt.

Auch im Januar waren die Überhorizont Radare das dominante Ärgernis! Nebst dem russischen Contayner Radar das täglich auf vielen Frequenzen aktiv war, fielen vermehrt OTHR’s aus China auf. So das als Foghorn bekannte Radar (Bandbreite 10 kHz), zudem häufig ein Breitbandradar mit 160 kHz Bandbreite. Beide Systeme werden China zugeordnet.

Auf 7080 kHz hörten wir über Tage ein CW Signal, fast endlos wurde die Sequenz “vvv de 4XZ” übertragen (TDoA zeigt in die Gegend von Haifa und das Call 4XZ deutet auch auf Israel).

Auf einigen Frequenzen oft zu hören war ein Burst-System, welches als CHN30 (PRC30) bekannt ist.

Auch andere, seit langem aktive Intruder konnten häufig beobachtet werden, seien es die Rundfunkstationen aus Eritrea auf 7140 kHz und 7180 kHz oder die Emissionen von “National Unity Radio” auf 7200 kHz das gemäss mehreren TDoA Ortungen aus Taiwan stammt.

Peter Jost, HB9CET
USKA Bandwacht

Link: Bericht Bandwacht Januar 2021
Link: Berichte der Bandwacht

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20 Jahre ARISS – eine SSTV-Aktion von der ISS

2020-12-23

Vom 24. bis 31. Dezember sind wieder SSTV-Übertragungen von der Internationalen Raumstation (ISS) geplant. Bei dieser Aktion handelt es sich um eine SSTV-Übertragung anlässlich des 20-jährigen Bestehens des ARISS-Betriebs auf der ISS.

Das Ereignis beginnt am 24. Dezember um 1640 UTC und dauert bis zum 31. Dezember 1815 UTC. Daten und Zeiten können sich aufgrund von Anpassungen des ISS-Betriebs ändern.

Die Bilder werden auf 145,800 MHz FM (±3 kHz Dopplerverschiebung) im SSTV-Modus PD 120 übertragen. Stehen im Empfänger mehrere wählbare Filter zur Verfügung, dann wird die Nutzung mit dem breitesten Filter empfohlen, welches für ein Kanalraster von 25 kHz ausgelegt ist.

Wie bereits bei vergangenen SSTV-Aktionen von der ISS besteht auch wieder die Möglichkeit, die empfangenen Bilder in der ARISS-SSTV-Galerie zu posten und ein Diplomzu erwerben.

DL2LUX

Quelle: https://www.funkamateur.de/nachrichtendetails/items/id-20-jahre-ariss-eine-sstv-aktion-von-der-iss.html

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Bandwachtbericht für den November 2020 publiziert

Bandwachtbericht für den November 2020 publiziert

Peter Jost, HB9CET hat den Bandwachtbericht für den November zum Download bereit gestellt.

Im November hatte es ab und zu bessere Ausbreitungsbedingungen, teilweise mit Bandöffnungen bis in’s 10 m Band. So hörte man auf 10 m vereinzelt Signale von Fischereibojen oder das iranische OTH Radar. Die unsäglich ärgerlichen Überhorizont Radare (OTHR) waren leider täglich anzutreffen und belegten regelmässig auch das 40m Band, teilweise gleich zu Dritt (siehe Bild). Auch das Chinesische OTH Radar (Nickname “Foghorn”) war ein täglicher Störenfried. Im November signifikant abgenommen hatten hingegen sowohl die einst zahlreichen (CIS) FSK Emissionen wie auch die charakteristischen CIS12 Signale. Das bereits im Oktober auf 7159 kHz aufgetauchte LINK 11 CLEW Signal war auch im November wiederholt zu beobachten, teils im SSB Modus (G7D), teils im DSB oder ISB Modus (B7D).

Peter Jost, HB9CET
USKA Bandwacht & IARU Monitoring System R1
6.12.2020

Link: Bericht Bandwacht November 2020
Link: Berichte der Bandwacht

Bild:  Erneut gleichzeitig drei Radare auf 40m aktiv
LINK 11 CLEW auf 7159 kHz

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HAMNET – Erster Upgrade auf 802.11ac

Die Sektion Zug HB9ZG rüstete als erste HAMNET-Gruppe der Schweiz ihre Infrastruktur auf den neuen Standard IEEE 802.11ac auf. Röbi HB9BMC und Koni HB9WAD haben die Link-Verbindungen der beiden HAMNET-Knoten Hünenberg und Rigi-Scheidegg mitsamt den User-Zugängen aufgerüstet. Für den User-Zugang strahlt nun eine Ubiquiti-Sektorantenne mit einem horizontalen Öffnungswinkel von 30° ab Rigi Scheidegg mit Azimuth 340° Richtung Steinhausen. Beim Standort Hünenberg zwei Antennen gleichen Typs mit Azimuth 80° Richtung Zug und 305° Richtung Sins.

Die HAMNET-Gruppe der Sektion Zug ist somit die erste HAMNET-Gruppe der Schweiz, welche auf den neuen, leistungsfähigeren Standard «AC» umgestellt hat.

Der Knoten Rigi-Scheidegg ist zugänglich auf 5835 MHz vertikal 20 MHz SSID:HAMNET-HB9ZG, Hünenberg auf 5775 MHz vertikal 20 MHz SSID:HAMNET-HB9RF. Ein DHCP-Server versorgt die «Clients» mit einer IPv4-Adresse. Der Sektion Zug ist das Subnetz 44.142.42.0/24 zugeteilt, die Sektion HB9LU hat 44.142.41.0/24. Weitere technische Informationen siehe https://hamnetdb.net/. Für die User-Zugänge wurden Geräte des Typs «Ubiquiti Prism Rocket 5AC Gen2» eingesetzt. Erste Tests sind erfolgreich verlaufen: die Verbindung zu HB9AUR in Cham ergab bei einem Signalpegel von -86 dBm eine Bitrate von 29 Mbps.

Text Willi HB9AMC basierend auf Informationen von Röbi HB9BMC

Link: IEEE 802.11ac

Bild Röbi HB9BMC: Sektorantenne auf Rigi-Scheidegg Richtung Steinhausen ZG

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Ergebnisse IARU Region 1 VHF Contest September Neue Erstverbindungen

Die Ergebnisse für den IARU Region 1 VHF Contest September Contest sind nun veröffentlicht: Schweizer Contest VHF/UHF/Microwaves.

Es gibt auch neue Erstverbindungen auf dem 6m Band nach Bolivien: Erstverbindungen von Schweizer Stationen

Herzlichen Glückwunsch an alle Operateure!

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Bandwachtbericht September 2020 publiziert

Peter Jost, HB9CET hat seinen neusten Bandwachtbericht für den September 2020 veröffentlicht und zum Download bereit gestellt.

Die grösste Plage waren nach wie vor die Überhorizont Radare (OTHR). Nebst dem täglich auf mehreren Frequenzen aktiven russischen OTHR „Contayner“ waren vermehrt auch verschiedene Systeme aus dem Fernen Osten (China) zu hören, so auch fast täglich das unter dem Nickname „Foghorn“ bekannte Radar mit 66.66 sweeps/s. Nebst verschiedenen FSK Signalen sind auch wieder vermehrt CIS12 sowie auch OFDM Stationen aufgefallen. Das dürfte auch mit den Ausbreitungsbedingungen zusammenhängen.

Ein endloses Ärgernis ist der Russisch-Ukrainische „Funkkrieg“ um 7055 kHz. Die Beschimpfungen, Hasstiraden, Rap’s sind eine Schande. Aber wie stoppen? Das geht bloss mittels „Report of harmful Interference“ durch die Behörden, so wie im ITU Radioreglement im Appendix 10 (REV. WRC-07) und „CHAPTER IV RR15-1 ARTICLE 15 Interferences“ beschrieben. Direkt kann die IARU leider nicht intervenieren.

Peter Jost, HB9CET
USKA Bandwacht & IARU Monitoring System R1
4.10.2020

Link: Bericht Bandwacht September 2020
Link: Berichte der Bandwacht

Überhorizontradar 40 kHz breit, 10 sweeps/s (sps); Screenshot ab Perseus SDR

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Bandwachtbericht Juli und August 2020 publiziert

Peter Jost, HB9CET hat soeben den Bandwachtbericht für den Juli und August 2020 zum Download bereit gestellt.

(Anm.d.Red: Urlaubsbedingt ist dieser Bericht hierzu liegen geblieben.)

Auch im Juli war der russisch-ukrainische Funkkrieg ein grosses Ärgernis. Täglich hörte man die endlosen massive Beschimpfungen und provokative Hass-Raps in russischer Sprache, sowie aggressive Musik.

Wie früher schon erwähnt, verfügt die Bandwacht leider über keine eigenen Mittel diesen Funkkrieg abzustellen. Bloss die zuständigen Behörden könnten mittels internationalen Beschwerden (Complaint of Harmful Interference / Infringement) gemäss ITU Radioreglement etwas unternehmen.

Auch die Überhorizont Radare (OTHR), vor allem aus Russland sind ein permanentes Ärgernis. Ortungen des OTHR „Contayner“ mittels TDoA (Time Difference of Arrival) zeigen vorwiegend in den Oblast „Níjni Novgorod“ östlich von Moskau. Aber auch das 20 kHz breite OTHR aus Zypern (UK Base) macht sich oft störend bemerkbar (Bild 2 TDoA Cyprus)

Nicht jede als Bandeindringling eingestufte Emission ist aber tatsächlich ein Intruder. Es gilt stets auch die zahlreichen Fussnoten des ITU Radioreglements bei den Frequenzzuteilungen zu berücksichtigen. So ist beispielsweise der Bereich 14250-14350 kHz in einigen Staaten auf primärer Basis dem „fixed service“ zugeteilt ( Armenia, Azerbaijan, China, Côte d’Ivoire, Georgia, Iran, Kazakhstan, Uzbekistan, Kyrgyzstan, the Russian Federation, Tajikistan, Turkmenistan and Ukraine). Da die Bandwacht die Herkunft von Signalen trotz TDoA nicht absolut eindeutig feststellen kann, werden sie trotzdem als Intruder festgehalten.

Peter Jost, HB9CET
USKA Bandwacht
5.8.2020

Link: Bericht Bandwacht Juli 2020
Link: Bericht Bandwacht August 2020
Link: Berichte der Bandwacht

Bild 1: CIS12 Signal, 12x120Bd (PSK2 oder PSK4), mit Pilotton und zusätzlichem Träger. Screenshot mit Perseus SDR.

 

Bild 2: TDoA Ortung des OTH Radars auf Zypern.

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Bandwachtbericht Juli 2020 publiziert

Peter Jost, HB9CET hat soeben den neusten Bandwachtbericht für den Juni 2020 veröffentlicht und zum Download bereit gestellt.

Die Situation „an der Front“ hat sich wenig verändert. Nach wie vor sind und bleiben vor allem die Überhorizont Radare (OTHR) ein grosses Übel. Weiterhin ein riesiges Ärgernis war der tägliche russisch-ukrainische Funkkrieg auf 7055 kHz; er hat im Juni teils auch auf andere Frequenzen übergegriffen. Weniger als früher waren CIS12 Stationen aufgefallen. Das könnte aber mit den Ausbreitungsbedingungen zusammenhängen.

Peter Jost, HB9CET

USKA Bandwacht + IARU Monitoring System R1

1.7.2020

Link: Bericht Bandwacht Juni 2020

Link: Berichte der Bandwacht

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Bandwachtbericht Mai 2020 publiziert

Peter Jost hat soeben den Bandwachtbericht für den Mai 2020 zum Download bereit gestellt.

Ein besonderes Ärgernis war und ist der seit Jahren tobende russisch-ukrainische Funkkrieg, er hatte im Mai eine neue Eskalationsstufe erreicht. Fast täglich hörte man massive Beschimpfungen und provokative Hass-Raps in russischer Sprache, sowie aggressive Musik. Die Urheber werden im Grenzgebiet der Ost-Ukraine zur Russischen Föderation vermutet.

Zudem trat neu wiederholt ein digitaler Störsender (Jammer) auf, zeitweilig bis fast 12-15 kHz breit, welcher auch den Amateurfunk ganz massiv beeinträchtige. Funkortungen mittels TDoA (Time Difference of Arrival) zu verschiedenen Zeiten und unter Verwendung verschiedene Empfänger im KIWI Netzwerk ergaben Resultate in der Region um ca. 54°N / 27 – 29°E (also in Weissrussland).

Die Bandwacht hat keine Mittel diesen Funkkrieges abzustellen. Hier können bloss die zuständigen Behörden mittels internationalen Beschwerden (Complaint of Harmful Interference / Infringement) gemäss ITU Radioreglement etwas unternehmen.

Zeitweise waren auch auf den höheren Bändern oberhalb des 20m Bandes vereinzelt Intruder feststellbar, z.B. das Iranische OTHR auf 28860 kHz. Die meisten Intruder waren nach wie vor im 20m und 40m Band zu finden. Und die Russischen Überhorizont Radare (OTHR) bleiben eine permanente Plage.

Peter Jost, HB9CET
USKA Bandwacht
31.5.2020

Link: Bericht Bandwacht Mai 2020

Link: Berichte der Bandwacht

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Bandwachtbericht April 2020 publiziert

Auf Grund der aktuellen Ausbreitungsbedingungen waren in den Bändern oberhalb des 20m Bandes nur vereinzelt Intruder feststellbar. Die meisten Intruder waren und sind derzeit im 20m und 40m Band anzutreffen. Besonders ärgerlich sind nach wie vor die zahlreichen, täglich aktiven Überhorizont Radare (OTHR), vor allem das unter dem Namen Contayner 29B6 bekannte System aus Russland. Extrem störend dann, wenn gleich zwei oder drei davon gleichzeitig in einem Band aktiv sind, was leider allzu oft vorkommt.

Fast täglich zu hören sind zudem F1B (RTTY) Signale mit 50Bd oder 75Bd sowie 200 oder 250Hz Shift, ebenso die altbekannten CIS12 Systeme mit 12x120Bd in PSK-2 oder PSK-4, charakteristisch ist der Pilottone bei 3300Hz.

Peter Jost, HB9CET
USKA Bandwacht
30.4.2020

Link: Bericht Bandwacht April 2020

Link: Berichte der Bandwacht

OTHR Contayner 29B6
Screenshot mit Perseus SDR

 

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La Taskforce travaille à une réponse à la consultation

La loi suisse sur les télécommunications (LTC 784.10) a été complètement révisée. La loi révisée entrera en force le 1er janvier 2021. Suite aux adaptations nécessaires de plusieurs ordonnances, dans la procédure de consultation, l’instance compétente concernée l’OFCOM, a envoyé les nouvelles ordonnances. L’USKA est également intégrée à cette procédure de consultation. L’USKA est de ce fait légitimée à déposer sa prise de position.
(Dans le cadre de cette procédure de consultation, l’USKA a déjà déposé plusieurs motions, celles-ci sont mentionnées dans le résumé).

La commission permanente de la «Commission pour des conditions-cadres légales du service radioamateur» a siégé le samedi 7 mars 2020 à Belp pour une séance d’une journée. Bernard Wehrli HB9ALH présidait cette séance. Participaient à cette séance Willi Vollenweider HB9AMC, Jean-Michel Clerc HB9DBB (nouveau membre du comité), Dr. jur. Markus Schleutermann HB9AZT, Walter Kägi HB9XBG, Renato Schlittler HB9BXQ, Niklaus Blaser HB9GUJ et Christian Huber HB9FDS.

L’objet principal à l’ordre du jour concernait les textes des ordonnances soumises par l’OFCOM pour examen, pour autant que cela concerne les radioamateurs. Plusieurs modifications ou adjonctions ont été formulées et acceptées par la Taskforce. Le texte définitif sera rédigé par Bernard HB9ALH. Ce texte sera soumis au comité de l’USKA pour approbation. Celui-ci pourra ainsi être remis dans les délais fixés au 25 mars 2020.

D’autres objets à l’ordre du jour concernaient la transposition, dans les lois cantonales et communales, de l’article 37a de la nouvelle LTC. De nombreuses idées et suggestions sont apparues et ont été discutées. Depuis un certain temps déjà, les sections sont parfaitement au clair qu’il leur appartient de faire en sorte d’exiger de leurs autorités communales et cantonales d’intégrer la teneur de cet article dans la loi. Dans la plupart des sections, il se trouve des membres exerçants ou ayant exercé une fonction publique, ou qui par leur profession disposent des contacts nécessaires. Les membres de la Taskforce qui assistaient à cette séance de Belp sont d’avis que l’USKA se doit de coordonner et d’assister les sections dans ces démarches. D’autres séances seront sans doute encore nécessaires, des comités de sections et des politiciens pourront être invités à y participer.

Je remercie tous les participants à cette importante séance de la Taskforce pour leur participation et précieuse collaboration. Par ces activités, l’USKA contribue significativement à la poursuite de la prospérité du radio amateurisme en Suisse. Nous remercions tous les membres de l’USKA pour leur soutien dans cette importante tâche.

Il faut, une fois de plus, rappeler que tous les radioamateurs suisses se devraient de devenir membre de l’USKA ! Ce n’est qu’uni que nous serons crédibles et représentatifs envers nos autorités et la politique, espérer de la compréhension envers notre activité et défendre nos intérêts.

Willi Vollenweider HB9AMC

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