Erfolgreicher Start der dreiteiligen Vortragsreihe an der ETH

Dr. iur. Markus Schleutermann, in Amateurfunkkreisen besser bekannt als HB9AZT, hat den etwa 80 anwesenden Interessierten einen erfrischenden Einblick in das schweizerische Rechtssystem gegeben. Am ersten Abend ging er vor allem auf die Umweltschutzgesetzgebung und die Praxis der Behörden im Umgang mit der NISV ein.

Über die tatsächlichen Gründe für die in der Schweiz herrschenden Regelungsdichte mag man geteilter Ansicht sein (Gesellschaft, Föderalismus oder zunehmend verdichtete Wohnweise). Im eigentlichen Kern des Vortrags hat Markus aber sehr gut herausgeschält, wo die Probleme liegen.

HB9AZT ist speziell auf die NISV-Problematik eingegangen und hat am Rande auch erklärt, weshalb das damalige umstrittene Vorgehen der Stadt Zürich bei allen Funkamateuren Standortdatenblätter nachzufordern, nicht zulässig ist. Erklärt wurden auch die Immisionsgrenzwerte und die Anlagengrenzwerte. Dies auch immer mit Praxisbezug und Musterberechnungen.

Sehr wertvoll war für die Anwesenden sowieso der Bezug auf die Praxis und auch die Möglichkeit, Fragen zu stellen und kompetente Antworten zu erhalten. Die Musterberechnungen zur NISV haben gezeigt, dass SSB mit 100W in den meisten Fällen überhaupt keine Probleme verursacht, dass es aber mit CW oder FSK mit 1‘000 W schon ganz andere Sicherheitsabstände braucht.

Der Anteil an Funkamateuren an diesem Anlass war sicher sehr hoch. Ob auch andere interessierte Kreise teilgenommen haben, konnte auf die Schnelle nicht in Erfahrung gebracht werden.

Die Fortsetzung der Veranstaltungsreihe findet am Mittwoch, 28. November 2012 statt (weitere Infos auf http://hb9zz.ethz.ch/rechtsseminar.php ) und der Themenschwerpunkt werden Störungen sein (vor allem QRM) und wie man damit umgehen kann.

Autor   Kaspar, HB9EGZ

Examen américain «US-License» dans la région de Bâle-Suisse

Le QTH pour l’exmen, GOOGLE-mapsExigences: Pas d’exigences particulières (ex. âge, nationalité, etc.), exception : le candidat ne peut pas être membre d’un gouvernement étranger (… cant’t be a representative of a forein government).

Il vous faut une adresse postale américaine, il peut s’agir d’une adresse d’un ami avec c/o, (ou location d’une boîte postale américaine) car les FCC (Ofcom US) n’envoient pas la licence hors USA.

L’examen est de type «Walk-in», pas d’inscription nécessaire à l’avance.

L’examen et les info

L’examen commence avec le niveau "Technician" => en cas de réussite, on peut passer l’examen "General"=> en cas de réussite, on peut ensuite passer l’examen "Extra» (donc 3 étapes lors d’une même session d’examen)
Pour l’enregistrement, prévoir de se présenter 30 min à l’avance
En cas d’échec, on peut repasser l’examen s’il y a suffisamment de temps.

Bon à savoir: Regardez sous (www.arrl.org/files/file/ncvec605-3.pdf) ; la fiche doit être remplie avant l’examen  (dans le champs ‘SOCIAL SECURITY NUMBER (SSN) or (FRN) FCC FEDERAL REGISTRATION NUMBER’ veuillez s.v.p. mettre "foreign").

Veuillez-vous enregistrer avant l’examen sous FCC online (http://wireless.fcc.gov/uls), ça facilite l’accès au système Universal Licensing System (ULS).

Informations: http://www.us-lizenz.de

Link: Information en détailInfo: Pascal HB9EXA

US-Lizenzprüfung in der Region Basel-Schweiz 24.11.2012

Baracke Birch, Karte GOOGLE-MapsEs gibt keine speziellen Zulassungsanforderungen wie z.B. Alter, Gesundheit, Nationalität oder Wohnsitz. Einzige Ausnahme ist, dass man kein Regierungsmitglied sein darf (… cant’t be a representative of a forein government).

Eine gültige US-Postadresse ist notwendig, dies kann auch eine c/o Adresse eines Freundes sein. Es gehen auch Mietpostfach oder Mietadresse. Die US Fernmeldebehörde FCC versendet die Lizenz-Urkunde nicht ins Ausland!

Bei der Prüfung handelt es sich um eine „walk-in-Prüfung“, zur Teilnahme ist im Voraus keine schriftliche Anmeldung erforderlich. 

Ablauf der Prüfung sowie Informationen US-Lizenz

Alle Lizenzprüfungen sind stufenweise aufeinander aufgebaut. Man kann also nicht direkt mit der General Class beginnen. Alle Prüfungen können aber während eines Prüfungstermins hintereinander absolviert werden wobei keine weiteren Prüfungsgebühren erhoben werden.

Zwecks Registrierung sollte man 30 Minuten vorher zur Prüfung erscheinen. 
Die US-Amateurfunklizenz ist kostenlos und 10 Jahre gültig. Danach wird sie auf Antrag, ohne erneute Prüfung verlängert.

Bei Nichtbestehen der Prüfung kann man, im Rahmen der zur Verfügung stehenden Zeit, direkt im Anschluss einen zweiten Versuch unternehmen (neuer Antrag, erneute Prüfungsgebühr).

Bereits vor der Prüfung sollte man sich bei der FCC online auf (http://wireless.fcc.gov/uls) registrieren; das erleichtert den späteren Zugang zum Universal Licensing System (ULS).

Weitere Informationen finden Sie auf http://www.us-Lizenz.de

Link: Sehr detailierte Ausschreibung (deutsch und französisch)

Info: Pascal HB9EXA

Vortragsreihe für Funkamateure an der ETH Zürich

Die Teilnahme steht allen Interessierten offen!

Inhalt der drei Abende:

Der erste Kursabend beginnt mit einer Übersicht über die für den Amateurfunk relevanten Bestimmungen und Gesetze und befasst sich anschließend ausführlich mit der Anwendung der Verordnung über nichtionisierende Strahlung (NISV). Dabei wird sowohl auf die daraus entstehenden Pflichten, als auch auf die daraus resultierenden Rechte für Funkamateure Rücksicht genommen.

Der zweite Abend befasst sich mit der rechtlichen Lage bei Störungen – sowohl durch den Funkamateur verursachte, als auch durch schlechte Geräte des Nachbarn hervorgerufene, sowie mit dem Baurecht bei Antennenanlagen. Hier wird ein Überblick über den gesamten Bewilligungsprozess gegeben: Von den zuständigen Stellen über die Kosten, bis hin zu den Möglichkeiten bei einer potenziellen Ablehnung des Baugesuchs.

Der dritte und letzte Abend gibt eine Übersicht über konzessionsrechtliche Fragen und lässt Raum für Fragen der Teilnehmer.

Weitere Informationen zu diesem Vortragszyklus sowie das online Anmeldeformular finden Sie auf der speziellen Webseite der ETH Zürich. Siehe auch USKA AGENDA.

Anmeldeschluss ist der 20. November 2012.

Info  Markus HB9AZT

Amateurfunk in den Medien / NZZ 12.11.2012

Mehr als ein Jahrzehnt nach dem Grounding ist ein kleines Überbleibsel der Swissair noch immer aktiv. Der frühere Firmen-Amateurfunk-Klub trägt die einstige «nationale» Fluggesellschaft weiterhin in seinem Namen.

Ein Beitrag von Alois Feusi

«Ich wusste gar nicht, dass der Panama-Kari gestorben ist», krächzt Heinz, Rufzeichen EA3EHC, mit atmosphärisch verzerrter Stimme aus dem Tischlautsprecher. «Wir hatten in der Seeräuber-Runde immer wieder mal Kontakt miteinander.» Darauf berichtet der frühere Berufsfeuerwehrmann aus Zürich, dass es an seinem Alterssitz in Südspanien noch immer milde 21 Grad warm sei. Es liege aber ein Waschküchennebel über der Gegend, der die Bauern bei der Olivenernte auf den feuchten Sprossen ihrer Leitern ausrutschen lasse.

Dann übergibt YU9XMC alias Edy aus Belgrad an den nächsten Teilnehmer: Es ist kurz nach 12 Uhr 30, und soeben hat die Auslandschweizer-Runde der Funkamateure begonnen. Um diese Zeit sitzen stets eine Handvoll Schweizer europaweit an ihren Sendern, um mit Kollegen zu plaudern, wie Peter Jost, Rufzeichen HB9CET, erklärt. Vor der Auslandschweizer-Runde hatte Jost Sprechkontakt zum Botschaftsfunk in Bern sowie mit dem Mann vom Sicherheitsnetz Funk der Schweiz in Spiez.

Jost, ein pensionierter technischer Kaufmann für Elektronik aus Zürich, fährt regelmässig nach Kloten. In einem kleinen Gebäude der Industriellen Betriebe im Bösmoos setzt er sich dann an ein Pult mit Sendern und Empfängern, Computern und anderem technischen Gerät. Der mit vergilbten Eierkartons ausgekleidete Raum mit Ausblick auf grüne Wiesen ist das Klublokal des Radio Amateur Club Swissair (RACS), und Jost ist dessen Präsident. Der Klub mit derzeit 56 Mitgliedern ist das letzte Überbleibsel der Swissair, das noch deren Namen trägt. 1967/68 hatte der Swissair-Fernmeldedienst die Station eingerichtet, um mit den Langstreckenflugzeugen auf Kurzwelle einen dauerhaften Sprechfunkverkehr zu gewährleisten. Ab 1973 wurde die Anlage nicht mehr benötigt. Einige Funkamateure aus dem Swissair-Personal gründeten in der Folge 1974 den RACS mit dem Rufzeichen HB9VC.

Gemäss den Statuten stand der Klub eigentlich ausschliesslich Swissair-Angestellten offen. Für Peter Jost wurde diese Satzung eigens geändert, denn der heutige Präsident war «nur» der Ehemann einer Swissair-Angestellten. Und Edi Bosshard, Mitinhaber eines Augenoptiker-Geschäfts in Oerlikon mit sehr ausgeprägtem Flair für alles Technische und heutiger Beisitzer im Klubvorstand, musste rund 20 Jahre warten, bis er nach der Öffnung des RACS 2004 endlich beitreten konnte. Jene Umstrukturierung zum offenen und unabhängigen Verein nach Zivilgesetzbuch ist auch der Grund dafür, dass der Klub den Namen Swissair unbehelligt von Nachlassverwaltern weiter tragen darf.

Der einzige waschechte Swissair-Mann an diesem Mittag ist Walter Sieber, Rufzeichen HB9BHY. Sieber steht wenige Tage vor der Pensionierung als Angestellter von SR-Technics und ist technischer Leiter der Station. Er ist der erfolgreichste «Briefmarkensammler» im Klub, wie Edi Bosshard witzelt. Das heisst, er morst andere Stationen auf der ganzen Welt an, von denen es Zigtausende gibt, tauscht mit diesen Rufzeichen und Angaben über Signalstärke, Gerätschaften und Sendeleistung aus und fügt sie so seiner Sammlung bei. Mehrere exklusive Diplome aus aller Welt zeugen von Siebers Geschick und Geduld als Stationensammler.

Peter Jost kommt dem Bild, das sich Laien von Amateurfunkern machen, am nächsten. «Ich führe gerne ein gemütliches Gespräch mit Kollegen vom Nordpol bis zum Südpol und vom Pazifik bis Oberwil», erklärt er. Edi Bosshard dagegen macht sich wenig aus Unterhaltungen über Funk, und morsen kann er auch nicht. Er ist ein klassischer Tüftler, der am Basteln und Bauen von Geräten interessiert ist und unter anderem auch Antennen für einen Hersteller in den USA optimiert. «Wenn ein Gerät einmal läuft, verliert es für mich viel von seinem Reiz», sagt Bosshard.

Vor 30 Jahren sorgte er in Amateurfunkkreisen mit einer Verbindung mit einem Helium-Neon-Laser zwischen Stein am Rhein und dem Salen bei Wangen in Deutschland für Aufsehen. Das Projekt war das Resultat eines Stammtischgesprächs zwischen Funkern in Winterthur. Dabei arbeiteten der in der Optik bestens bewanderte Bosshard und ein Funkerkollege mit einfachsten Mitteln; den Parabolspiegel setzten sie aus sieben Rasierspiegeln aus dem Kaufhaus zusammen. – Solche Experimentierfreudigkeit deckt sich perfekt mit den Satzungen der internationalen Fernmeldeunion. Dort heisst es nämlich, dass Amateure technischen Experimentalfunk betreiben. Anregende Unterhaltungen mit Kollegen aus aller Welt sind letztlich bloss ein – natürlich sehr willkommener – Zusatznutzen.

Quelle  NZZ

Hinweis  Joe HB9AJW, Kaspar HB9EGZ

Änderungen im Konzessionsbereich

In Zukunft werden für die Nutzung von drahtlosen Mikrofonen, Jedermannsfunk (CB), Radar auf Schiffen und weiteren Anwendungen keine Konzession mehr benötigt. Der Bundesrat hat die Ausweitung der Konzessionsbefreiungen auf diese Bereiche ab 1. Januar 2013 gutgeheissen.   

Dank des technischen Fortschritts und der reglementarischen Entwicklungen auf internationaler Ebene kann die Konzessionspflicht für die Nutzung bestimmter Teile des Frequenzspektrums aufgehoben werden. So hat der Bundesrat diesen Grundsatz im Rahmen der Verordnungsrevision über Frequenzmanagement und Funkkonzessionen (FKV) und der Verordnungsrevision über die Gebühren im Fernmeldebereich (GebV-FMG) verabschiedet. Die Änderung tritt per 1. Januar 2013 in Kraft und ermöglicht die konzessionsfreie Nutzung von drahtlosen Mikrofonen, Jedermannsfunk (CB), Radar – sowohl auf Schiffen als auch zum Absuchen von Boden oder Wänden nach Leitungen (Ground/Wall Probing Radar [GPR/WPR]) –, Personensuchanlagen und bestimmten Fernbedienungen. 

Bezüglich Datenverkehr im CB-Bereich präzisiert das BAKOM: Die Verordnung über die Adressierungselemente im Fernmeldebereich (AEFV) vom 6. Oktober 1997 (SR 784.104) wird wie folgt geändert: Art 47c. Auf Antrag teilt das BAKOM ein Rufzeichen nach Anhang 42 des Radioreglements vom 17. November 1952 für die Übertragung von Daten auf den Frequenzen des Jedermannfunks zu, wie es das Datenfunk Protokoll (Paket Radio) verlangt.

Das heisst, dass die Datenfunkrufzeichen im CB weiterhin eine Anmeldung benötigen inkl. Verwaltungsgebühr.

Veröffentlichung einer Liste der Anlagen mit Störungsrisiko

Der Bundesart hat auch eine Gesetzesgrundlage verabschiedet, welche die Online-Veröffentlichung von Fernmeldeanlagen mit Störungsrisiko zulässt.

 Das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) verbessert die Information an die Konsumentinnen und Konsumenten sowie die Marktakteure: Das BAKOM wird im Internet Informationen zu Fernmeldeanlagen veröffentlichen, die als technisch nicht konform gelten und ein Störungsrisiko bergen. Dieses Instrument soll die Konsumentinnen und Konsumenten vom Kauf und die Händler vom Import und Verkauf problematischer Anlagen abhalten.
Diese Anpassungen der Gesetzgebung machte die Marktentwicklung erforderlich. In letzter Zeit wurden insbesondere im Internet immer mehr nicht konforme Fernmeldeanlagen zum Verkauf angeboten. Das gilt beispielsweise für Geräte, welche die Kommunikation per Handy stören oder verhindern. Diese kompakten und preiswerten Störsender (oder Jammer) sind in der Schweiz verboten und stellen ein hohes Störungsrisiko dar.

Quelle  www.news.admin.ch  /  Publikation, Artikel  Info  Beat HB9THJ

Von Aesch ins All / Rückblick auf einen ARISS Event

Rolf HB9TSO, Hans HB9XJ und Max HB9BEJ begleiteten diesen Anlass, der für alle Beteiligten sehr aufregend und faszinierend war.

Link zu zambo.ch, einer Jugendseite des Schweizer Radio und des Fernsehens. Der Bericht enthält einige Audio Files und vermittelt einen sehr guten Eindruck von den Erfahrungen, die die jungen Leute begeistert haben.

Der "Zürcher Oberländer" berichtete online. Link zum Beitrag.

Medienmitteilung der Organisatoren [PDF 2.2MB]

Info  Rolf HB9TSO

Amateurfunkkurs in Zug gestartet

Dieses Jahr sind es zum Kursbeginn sechs Teilnehmer, eine beachtliche Steigerung um 50% gegenüber letztem Jahr, wo wir mit vier Kandidaten starteten. 

Fünf Teilnehmer haben vom Kurs über die Zeitungen erfahren, einer durch eine Empfehlung eines HB9-er. Ein Teilnehmer erwähnte die Funkstation HB9O, welche sein Interesse am Funk weckte. Mit unserer PR-Aktion erreichten wir, dass vier Zeitungen und das lokale Radio über den Kurs berichten. Auffallend war das durchwegs positive Interesse der Medien an solchen Meldungen.



8.11.12, Peter Sidler, HB9PJT

Erfolgreiche Präsentation von Amateurfunk an den Hash Days 2012

Die Organisatoren der IT Security Konferenz Hash Days 2012 haben uns angefragt, ob wir im Rahmenprogramm der Veranstaltung im Hotel Radisson blu in Luzern unser Hobby Amateurfunk vorstellen möchten.

Gerne haben wir die Gelegenheit genutzt und mit Unterstützung von einigen OMs und den USKA Sektionen Zug HB9RF und Luzern HB9LU unser Hobby präsentiert. Unter den ca. 300 zahlenden Teilnehmern haben sich auch ein paar lizenzierte Funkamateure aus HB, DL und OE geoutet.

Wir konnten am Stand vieles live demonstrieren: Fuchs-Sender und Peiler, EduTRX, D-Star inkl. HotSpot, Echolink, SDR, TS2000, KX3, und Hamnet. Eine Drahtantenne lieferte uns zeitweise gute KW-Signale ins Haus.

Was nicht vor Ort verfügbar war, konnte man dank PC mit grossem Bildschirm und schneller Internetleitung blitzschnell illustrieren. Fotos und Videos von erfolgreichen Events beeindruckten die Besucher. Es wurden viele interessante Gespräche geführt und wir konnten mehrere Interessenten auf die verschiedenen Amateurfunkkurse in der Region aufmerksam machen.

Ein besonderer Dank gebührt den Repräsentanten Daniel HB9JBZ, Peter HB9PJT, Fabian HB3YGH und Koni HB9WAD. Sie durften auf Leihgaben von Rolf HB9SDB, Hans Peter HB9EHP, Stephan HB9OCQ, Walter HB9TLX und dem USKA Sekretariat vertreten durch Verena HB9EOV zurückgreifen. Danke!

Amateurfunk an den Hash Days in Luzern

Autor  Koni HB9WAD

Warnung vor Eigenbedarf Direktimporten

Ein Schweizer Funkamateur wird beim Eigenbedarfs-Import eines CE-gekennzeichneten Billig-Funkgerätes „hart angepackt“ und muss zahlen.

Es ist eine selbstverständliche Pflicht des USKA-Vorstandes, seine Mitglieder wenn immer möglich vor Schaden zu bewahren. Aus diesem Grund erfolgt diese Mitteilung jetzt und nicht erst nach Abschluss des laufenden Verfahrens.

Lesen Sie hier die Details zu diesem Fall.

Quelle   Willi HB9AMC

Neue PLC-Norm: USKA stellt erneut Antrag auf Ablehnung

Seit Jahren tobt in „unserer Welt“ ein erbitterter Kampf um die neue von der PLC-Industrie vorgeschlagene Norm EN50561 (Power Line Communications = Datenübertragung auf Stromleitungen der Haus-Installation). Diese würde dank höherer zugelassener Leistung erheblich höhere Datenraten als mit den heutigen, auf der bisherig gültigen Grenzwert-Norm EN55022 basierenden PLC-Geräten ermöglichen.

Wer sich für die genauere Geschichte dieses Normen-Kampfes interessiert, dem sei die Lektüre des äusserst interessanten Berichtes von Karl Fischer DJ5IL empfohlen. Darin liest man, dass der erste Entwurf im Jahre 2008 vom Schweizerischen „National Committee“ der Normierungs-Kommission CISPR angenommen (!) worden war. (Die USKA war damals nicht so wachsam wie heute, eine EMV-Arbeitsgruppe fehlte). Der Bericht von Karl belegt vor allem auch den massiven Druck, welchen die PLC-Industrie-Lobby auf die EU-Funktionäre und auf die Normierungs-Kommissionen ausübte und immer noch ausübt. Verständlich: Die PLC-Lobby will höhere Datendurchsätze, und das geht nun einmal nur mit mehr RF-Bandbreite und höherer Leistung, wodurch die Störungen in der Nähe befindlicher Funkdienste zum Leidwesen der Funkamateure dramatisch zunehmen würden. Logisch, dass die Funkamateure „auf die Barrikaden“ stiegen. Mindestens diejenigen, die realisierten was sich da abspielte und anbahnte.

Die nächste Abstimmung über den PLC-Lobby-Entwurf FprEN50561 fand dann im Jahr 2011 statt. Die USKA hat bereits damals mit dem schweizerischen Beauftragten Werner Bäschlin verhandelt und mit einer Eingabe für eine Ablehnung votiert. Die IARU-gestützte Opposition war von Erfolg gekrönt: der Entwurf wurde damals in der europäischen Abstimmung mit 21 zu 10 Stimmen „versenkt“. Bericht kann hier nachgelesen werden.

An der Hamradio in Friedrichshafen 2012 diskutierte die „EMC Workgroup IARU R1“ den nochmals eingebrachten, leicht abgeänderten Entwurf FprEN50561-1 erneut. Die PLC-Industrie-Lobby wollte sich auch nach der erstmaligen Ablehnung nicht geschlagen geben. Zuviel Geld stand auf dem Spiel. Der Leiter der IARU-EMC Workgroup plädierte nun völlig überraschend dafür, den letztjährig von der IARU gefällten Entscheid umzustossen und dem Entwurf jetzt zuzustimmen (!). USKA-News hat darüber berichtet. Die Delegation der USKA blieb hart und lehnte den Entwurf weiterhin ab, in Übereinstimmung mit der Haltung der RSGB, aber in der Minderheit.

Die vorgeschlagene Norm FprEN 50561-1 würde gegenüber der bestehenden, allgemeinen EMV-Gerätenorm EN 55022:2006 in keinem einzigen Punkt den Schutz der Funkdienste vor schädlichen Störungen verbessern, in vielen Punkten sogar gravierend verschlechtern – aus dieser Norm würde ausschliesslich die PLC-Industrie Nutzen ziehen.

Die USKA hat im laufenden Jahr auch diesbezügliche Kontakte mit Fachleuten aus militärischen Bereichen etabliert. Es ist nicht so, dass das Militär und weitere Funkdienste nicht mehr am Schutz des Kurzwellen-Spektrums interessiert wären – ganz im Gegenteil. Diese Funkdienste getrauen sich aber offensichtlich nicht immer, ihre Ansprüche zu verteidigen und gegen derartige Ansinnen zu opponieren. Die USKA hat nun wiederum eine ausführliche Stellungnahme erarbeitet und diese dem Leiter der schweizerischen TK CISPR innert Frist eingereicht.

In Deutschland werden zurzeit mit einer online-Petition „Unterschriften“ für eine Ablehnung des neuen Norm-Entwurfes gesammelt. Leider fehlen dort aber die wesentlichen Fakten, sodass der Wert und die Wirkung eher fraglich sind.
Dieser Vorgang ist leider nur ein Beispiel für mehrere Herausforderungen, welche sich dem Amateurfunk im EMV-Bereich zurzeit stellen. Wenn wir nicht in kürzester Zeit unsere Bänder komplett „zugemüllt“ haben wollen, müssen wir kämpfen!

EMV Arbeitsgruppe der USKA, Willi Vollenweider, HB9AMC

(vom USKA-Vorstand genehmigt, zur Zeit im Aufbau sich befindend)

Amateurfunk an den Hash Days 2012 in Luzern

Immer wieder lesen wir in der Presse von Hacker Angriffen, Datenklau und Industriespionage, ja sogar von gezielter Sabotage über das Internet. Ob Smartphone, privater PC oder geschäftliche IT Infrastruktur, sobald eine Verbindung mit der Aussenwelt hergestellt wird besteht die Gefahr von elektronischen Angriffen. Diese Gefahr ist real, alltäglich und betrifft praktisch jeden von uns.

DEFCON Switzerland (https://www.defcon-switzerland.org) ist ein Zusammenschluss von Personen die sich beruflich und aus persönlichen Interessen mit der Sicherheit von IT Systemen intensiv auseinandersetzen. Sie organisieren zum dritten mal die IT Security Conference Hash Days in Luzern mit hochkarätigen Referenten aus dem In- und Ausland.

Im Rahmenprogramm der Konferenz vom 2. bis 3. November nutzen Mitglieder der Sektion Zug HB9RF die gebotene Gelegenheit um unser Hobby den technisch interessierten Besuchern vorzustellen.

Autor   Koni HB9WAD

Neue Vortragsreihe für Funkamateure an der ETH Zürich

Die Teilnahme steht allen Interessierten offen!

Der erste Kursabend beginnt mit einer Übersicht über die für den Amateurfunk relevanten Bestimmungen und Gesetze und befasst sich anschließend ausführlich mit der Anwendung der Verordnung über nichtionisierende Strahlung (NISV). Dabei wird sowohl auf die daraus entstehenden Pflichten, als auch auf die daraus resultierenden Rechte für Funkamateure Rücksicht genommen. Der zweite Abend befasst sich mit der rechtlichen Lage bei Störungen – sowohl durch den Funkamateur verursachte, als auch durch schlechte Geräte des Nachbarn hervorgerufene, sowie mit dem Baurecht bei Antennenanlagen. Hier wird ein Überblick über den gesamten Bewilligungsprozess gegeben: Von den zuständigen Stellen über die Kosten, bis hin zu den Möglichkeiten bei einer potenziellen Ablehnung des Baugesuchs. Der dritte und letzte Abend gibt eine Übersicht über konzessionsrechtliche Fragen und lässt Raum für Fragen der Teilnehmer.

Weitere Informationen zu diesem Vortragszyklus sowie das online Anmeldeformular finden Sie auf der speziellen Webseite der ETH Zürich. Siehe auch USKA AGENDA.

Anmeldeschluss ist der 20. November 2012.

Info  Markus HB9AZT

Beitrag von Radio Sunshine über Amateurfunk

Der Radiosender mit Sitz in Rotkreuz wurde durch den Pressebericht für den kommenden Amateurfunkkurs auf die Sektion Zug aufmerksam. Der Moderator Frank Jauch besuchte Peter Sidler HB9PJT für ein kurzes Interview. Der daraus entstandene Bericht wurde heute um 11.15 Uhr ausgestrahlt.

Link zur Sendung  (mp3-Format)

Radio Sunshine ist ein Radiosender in der Schweiz mit Sitz in Rotkreuz.
Radio Sunshine betreibt ein eigenes UKW-Sendernetz und versorgt damit die Kantone Luzern, Zug, Schwyz, Nidwalden, Obwalden und Teile der Kantone Zürich, Aargau und Uri. Radio Sunshine erreicht täglich weit über 100’000 Zuhörerinnen und Zuhörer in der Zielgruppe der über 30-jährigen. Die Hauptsendefrequenzen sind UKW 88.0 MHz und 90.0 MHz.


Info
  Peter HB9PJT

Neue Vortragsreihe für Funkamateure an der ETH Zürich

Die Teilnahme steht allen Interessierten offen!

Der erste Kursabend beginnt mit einer Übersicht über die für den Amateurfunk relevanten Bestimmungen und Gesetze und befasst sich anschließend ausführlich mit der Anwendung der Verordnung über nichtionisierende Strahlung (NISV). Dabei wird sowohl auf die daraus entstehenden Pflichten, als auch auf die daraus resultierenden Rechte für Funkamateure Rücksicht genommen. Der zweite Abend befasst sich mit der rechtlichen Lage bei Störungen – sowohl durch den Funkamateur verursachte, als auch durch schlechte Geräte des Nachbarn hervorgerufene, sowie mit dem Baurecht bei Antennenanlagen. Hier wird ein Überblick über den gesamten Bewilligungsprozess gegeben: Von den zuständigen Stellen über die Kosten, bis hin zu den Möglichkeiten bei einer potenziellen Ablehnung des Baugesuchs. Der dritte und letzte Abend gibt eine Übersicht über konzessionsrechtliche Fragen und lässt Raum für Fragen der Teilnehmer.

Weitere Informationen zu diesem Vortragszyklus sowie das online Anmeldeformular finden Sie auf der speziellen Webseite der ETH Zürich. Siehe auch USKA AGENDA.

Info  Markus HB9AZT

Scoutnet führt wieder einen Funkerkurs durch

Die mehrheitlich jungen Teilnehmer werden in einem Fernkurs mit Hilfe von E-Mail und Teamspeak (Telefonkonferenzsystem via Internet) auf die Prüfung vorbereitet. Alle 10 Tage erhalten die Teilnehmer einen Lehrbrief zu Technik, Vorschriften und Betriebstechnik, welche bei freier Zeiteinteilung selbständig abgearbeitet wird. Für Fragen und Erklärungen und zur Schulung der Betriebstechnik wird auf E-Mail und Teamspeak zurückgegriffen.

Wird zum Abschluss des Kurses die Prüfung bestanden und ein Rufzeichen beantragt, schenkt Scoutnet zum Prüfungserfolg ein Handfunkgerät für 2m / 70cm. 

Weitere Informationen und ein Link zum Anmeldeformular sind zu finden unterwww.funken.scout.ch. Der Anmeldeschluss ist der 30. Oktober 2012.

Info   Werner HB9SWR

Scouts on the air

Demontage der Kommunikation, eine fatale Entwicklung

In Krisen-, Katastrophen- und Kriegslagen werden weite Teile der heute für uns selbstverständlichen Kommunikations-Infrastruktur nicht mehr (frei) verfügbar sein. Das Internet, die drahtgebundenen und die drahtlosen Kanäle können von den Regierungen mit Mausclick abgeschaltet oder eingeschränkt werden, mitsamt allen “Social Media”-Plattformen.

Die Idee, das Internet könnte den Kurzwellen-Dienst auch in solchen Lagen ersetzen, zeugt entweder von unglaublicher Naivität oder von unzureichender technologischer Sachkenntnis. Vielleicht trifft auch beides zu.

Gerade in ausserordentlichen Lagen wäre die Existenz eines Kurzwellen-Rundfunks für die zeitverzugsfreie Information unserer Auslandschweizer unerlässlich. Leider hat man den Dienst eingestellt, weil in Schwarzenburg ein paar Kühe gerüchteweise etwas weniger Milch gegeben haben.

Ja, natürlich haben wir noch unsere Auslandsvertretungen in Form von Botschaften und Konsulaten. Diese stehen zurzeit (u.a.) über Kurzwellen-Botschafts-Funk mit dem EDA/VBS in Verbindung. Kurzwellen-Funk ist nach wie vor eine sehr moderne Übermittlungsart, ja sogar die einzige, welche ohne jegliche dazwischenliegende technische Infrastruktur weltweite Kommunikation zwischen der Schweiz und jedem Ort auf der Erde ermöglicht. Die Amateurfunker demonstrieren dies tagtäglich in der Oeffentlichkeit (z.B. Demo-Station HB9O im Verkehrshaus Luzern). Aus “Spargründen” erwägt das EDA jetzt sogar, auf den Botschaftsfunk zu verzichten. Damit wären dann sämtliche Auslandsvertretungen im “Ernstfall” ohne Verbindung mit der Schweiz und könnten ihren Verbindungsauftrag zu den ausländischen Regierungen nicht mehr mit dem Bundesrat koordinieren.

In dieser Situation wäre dann die “Community” der rund 4000 Amateurfunker in der Schweiz noch die einzig verbleibende Möglichkeit, die wichtigen Verbindungen zu betreiben. Auch digital und bei Bedarf auch verschlüsselt. Das ist keine theoretische Betrachtung sondern eine Tatsache von grosser Bedeutung. Amateurfunker stellen ihr Können und Wissen schon seit Jahrzehnten der Allgemeinheit zur Verfügung, sei es im Auftrag der international tätigen humanitären Organisationen oder beim Einsatz in den Spezialeinheiten der Armee. Neue Aufgaben könnten mit der bestehenden technischen Ausrüstung übernommen werden. Durch die hier diskutierten Entwicklungen kann der Amateurfunk einen massiv höheren Stellenwert bekommen. 

Die Gesellschaft und die Behörden gehen ein sehr hohes Risiko ein, wenn sie meinen, unsere hochtechnologisierte und hochkomplexe Kommunikations-Infrastruktur stehe einfach “garantiert” immer zur Verfügung, frei nach dem Motto “der Strom kommt aus der Steckdose”. Die Marschrichtung unserer Bundesverwaltung, etliche an den Bund delegierte wichtige Aufträge nicht mehr oder nur noch beschränkt wahrzunehmen und durch Unterlassung somit erhebliche Risiken bewusst in Kauf zu nehmen, macht mir Sorgen. Es wäre in dieser Situation sinnvoll, den Abbau der Auftragserfüllung offener zu kommunizieren und mit diesbezüglichen Leistungsvereinbarungen an NGOs mindestens teilweise zu kompensieren. 

Die Vernehmlassung zum RTVG ist abgeschlossen

Das RTVG betrifft den Amateurfunk nicht. Das RTVG regelt die öffentlichen und privaten Radio- und Fernseh-Rundfunkdienste. 

Hier konnte sich jeder Funkamateur über seine eigenen politischen Kontakte in den Meinungsbildungs-Prozess der politischen Parteien einbringen. Die beim UVEK eingegangenen Vernehmlassungs-Antworten sind erwartungsgemäss sehr stark durch die unterschiedlichen politischen Grundhaltungen der Parteien beeinflusst. Die einen wollen mehr Staat und mehr Zentralismus, andere ein möglichst liberales System mit möglichst grosser Vielfalt der Medienlandschaft. Die USKA hält sich als politisch neutrale Organisation ganz bewusst aus solchen Diskussionen heraus.

Die USKA kümmert sich hingegen sehr wohl um die rein technische Regulierung des Amateurfunks. Die USKA wartet zurzeit den Beginn der angekündigten Revision des Fernmeldegesetzes FMG und dessen Verordnungen ab, um darin den Stellenwert des Amateurfunks gegenüber dem Ist-Zustand deutlich verbessern zu können.

Der Vorstand

Publiktion des BAKOM

Der Änderungsentwurf zum Radio- und Fernsehgesetz (RTVG) gab Anlass zu 222 Stellungnahmen, wovon 97 von Bürgerinnen und Bürgern stammen. Das neue RTVG will ein sachgerechtes und zweckmässiges Gebührensystem für die Sicherstellung des Service public in der Schweiz. Neu sollen – mit einigen Ausnahmen – alle Haushalte und Unternehmen eine Abgabe für Radio und Fernsehen bezahlen. Zudem sind mehr Flexibilität und einfachere Konzessionsverfahren für die privaten Radio- und Fernsehstationen vorgesehen. Der Bundesrat hat den Gesetzesentwurf verabschiedet und das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) beauftragt, die Vernehmlassung zu führen. 

Vom 10. Mai bis zum 29. August 2012 konnten sich die interessierten Kreise zum Entwurf für eine Teilrevision des RTVG äussern, der ihnen vom Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) vorgelegt worden war. Die im Rahmen der Vernehmlassung eingegangenen Stellungnahmen werden – mit Ausnahme derjenigen von Bürgerinnen und Bürgern – nachfolgend publiziert. Die Beschriftung der Dokumente erfolgt wenn möglich in der Sprache, in welcher die Stellungnahme abgefasst ist. Die meisten Stellungnahmen der Bürgerinnen und Bürger richten sich gegen den beabsichtigten Systemwechsel zur Finanzierung des Service public in der Schweiz.

Link zur Webseite des BAKOM mit einer Auflistung der Stellungnahmen von Kantonen, Parteien, Verbänden und weiteren Organisationen.

Museum-Radio-Flohmarkt Wallisellen!

Kurzinformation

Es handelt sich bei diesem Anlass um den Teilverkauf Museum-Radio-Passion sowie um einen Flohmarkt. Dazu gibt es hier ein Merkblatt mit allen zugehörigen Informationen. Für die Einholung von weiteren Informationen ist eine  - mail "Opens window for sending email">Kontaktadresse vorhanden.

Info  Aldo HB9AQM

Jubilée, 75 ans de la section Fribourg de l’USKA

Du 17 au 22 septembre 2012, les radioamateurs fribourgeois (RAF) présentent à l’occasion du 75ème anniversaire de la fondation de leur société les multiples facettes du radioamateurisme au centre commercial “avry centre” à Avry-sur-Matran. Plusieurs milliers de visiteurs sont attendus durant toute la semaine. Les visiteurs peuvent participer à un concours avec une vingtaine de prix sponsorisés par des personnes privées et par diverses entreprises et organisations Fribourgeoises. Une station HF et VHF est active avec l’indicatif spécial HB75FG. 

Les thèmes suivants sont présentés durant toute la semaine, avec posters à l’appui:

  • Liaisons HF en CW et SSB, transceiver standard et SDR

  • Liaisons VHF/UHF en FM via relais

  • Modes digitaux, APRS, tracking satellites

  • Le radioamateurisme et internet: webSDR, APRS, QRZ.com, clusters, documentation

  • La télévision d’amateur: démonstrations ATV par le groupe SwissATV

  • L’histoire de la radio et du radioamateurisme : exposition d’anciennes radios

  • Appareils et kits réalisés par des om’s

  • ARISS 2012, Musée Clin d’Ailes de Payerne : les points forts en vidéo

Info  Nicolas HB9CYF, Président RAF