Morsekurse 2013 USKA Sektion Regio Farnsburg

MORSE KURS 2013
Grundkurs / wird nur ab 5 Schüler durchgeführt.   

Der Grundkurs beginnt am Montag, den 25. März 2013 um 18.00 Uhr. Eine Lektion dauert 50 Minuten. Der Kurs erstreckt sich über einen Zeitraum von 35 Wochen.

Kursthemen: Zeichen lernen nach der Koch Methode. Wir arbeiten mit dem Programm von G4FON. Kursort ist das Klublokal HB9FS, Birch, im Lochacker 28 , 4414 Füllinsdorf / BL, Parkplätze direkt beim Clublokal.

Kursgebühr: 350.- CHF / 288.- €, Anmeldung notwendig bis spätestens 17. März 2013

Adresse:   Dobler Ruedi, Gründenstrasse 13, 4132 Muttenz
Auskunft:  HB9CQL (at) BLUEWIN.CH oder tel 061 463 00 22

KURS Tempo Steigerung 

Einsteigen jederzeit möglich (Tempo 80 bis 120 )
Kursbeginn:    Montag, 15. April 2013, um 19.00 Uhr

Kursdauer:  20 Lektionen, Kursgebühr 250.- CHF / 205.- Euro

Kursthemen:  Repetition aller Zeichen, Einführung in die Squeeze Technik, Standart QSO beherrschen, Q-Schlüssel, QRS, QRQ, QRM, etc., QSO Führen mit Kursteilnehmern sowie allgemeine Kenntnisse im Amateurfunk

Fotos Kurswesen USKA Sektion Regio Farnsburg


Ruedi HB9CQL himself

Der Vorstand der USKA wird erweitert

Christoph Zehntner HB9AJP wird am 16.2.2013 das Amt der PR-Managers übernehmen. Damit kann eine zweijährige Vakanz in dieser wichtigen Funktion beendet werden. Gleichentags wird Hans-Peter Strub HB9DRS Vollmitglied des Vorstandes, verantwortlich für den Bereich Funkbetrieb. Seit einiger Zeit arbeitet er sich als Mitarbeiter des Vorstandes in seine Aufgabe ein. Damit umfasst der Vorstand 6 Personen, die gemäss den heutigen Statuten grösst mögliche Besetzung.

siehe auch Webseite Vorstand

Public Relation ist für einen Verband in der Grösse der USKA ein Bereich von grosser Bedeutung. Der Vorstand hat an seiner letzten Sitzung das Profil des PR-Managers festgelegt.

In den letzten zwei Jahren wurde PR punktuell durch verschiedene Exponenten der USKA im Rahmen der Tätigkeiten in den einzelnen Fachbereichen wahrgenommen. Das konnte jedoch keine vollständige Kompensation für den fehlenden PR-Manager sein. Viele wichtige, bereichsübergreifende Themen blieben liegen und weisen heute einen erheblichen Nachholbedarf auf. Es wird jedoch einige Zeit dauernd um diese Pendenzen abzuarbeiten und intern ein Netzwerk für die koordinierte Zusammenarbeit aufzubauen.Wir wünschen Hans-Peter HB9DRS und Christoph HB9AJP viel Erfolg und Befriedigung in ihren Ämtern.

Neues SSTV Equipment auf der ISS

Die ISS soll 2013 mit neuen Geräten für SSTV ausgerüstet werden. Der Transport zur Internationalen Raumstation ist zur Zeit mit dem japanischen Versorgungsfrachter HTV4 geplant. Wenn der Start wie vorgesehen im Juli 2013 erfolgen kann, sind die Inbetriebsetzung und erste Versuche bereits im August möglich.

Der Operator an Bord der ISS wird KF5KDP Luca Parmitano sein. Live Bilder werden voraussichtlich auf der Frequenz 145.800 MHz übertragen. 

Was benötigen wir für den Empfang?

– Einen Empfänger für 2m mit einer geeigneten Antenne
– PC mit SSTV Software
– Satelliten tracking Programm (nicht unbedingt notwendig aber sehr hilfreich)

Quelle   DARC

Bericht der letzten Vorstandsitzung online

Diese Art der Berichterstattung ist auf grosses Interesse gestossen. Die sofortige Verfügbarkeit der Berichte kann nicht gewährleistet werden. Normalerweise sind sie jedoch innerhalb von 5-10 Tagen online. Die auf Französich übersetzte Version folgt bekanntlich jeweils um einige Tage verzögert.

Webseite "Der Vorstand informiert"

Energieversorgung von Funkstationen bei Spannungsausfall

Wie versorgt man im Fall der Fälle eine Funkstation mit Energie?

Die meisten denken jetzt an Bleigel-Akkus, Benzin- oder Diesel-Aggregate und im kleinen Stil an Windräder und Solarzellen. Das sind auch die richtigen Massnahmen um eine private Funkstation am Leben zu erhalten.

Wie machen das aber die Blaulichtorganisationen und Telecom-Unternehmen? Bewährt hat sich hier sicher eine Kombination aus Akkus (die innert Sekundenbruchteilen Energie liefern, aber nach vielleicht 8 Stunden leer sind) und Dieselgeneratoren (die über längere Zeit Energie liefern, wenn man nur regelmässig nachtankt). Aber wenn wir einmal davon ausgehen, dass eine solche Anlage in einem Wohngebiet steht und deshalb nicht unbedingt ein Diesel im 24h-Betrieb laufen sollte, dann haben wir Probleme.

So unverzichtbar und verlässlich, wie wir den Mobilfunk einschätzen ist er nicht. Einerseits braucht er Strom und andererseits besteht die Gefahr der Überlastung bei grösseren Ereignissen. Deshalb setzen viele Blaulichtorganisationen immer noch auf Pager-Netze, mit denen man z.B. die Feuerwehrleute auch noch erreichen kann, wenn das GSM-Netz tot ist. Den Komfort der Rückmeldung ("Alarm! Bitte ausrücken" – Antwort: "Ja, ich komme") via GSM hat man vielleicht nicht, aber man kann die Leute immerhin noch aufbieten. Um die Kommunikation innerhalb der Blaulichteinheiten aufrecht zu erhalten verwendet man Funkgeräte, Organisationenüberschreitend (Militär Feuerwehr Sanität Polizei) das Polycom-Netz.

Der Bund geht davon aus, dass die Kantone im Fall eines grösseren Disasters bei der Stromversorgung (auch "Schweiz Dunkel" genannt) die Polycom-Netze während drei Tagen weiterbetreiben können. Deshalb ist es die noble Aufgabe der Kantone, die Stromversorgung für die Polycom-Sender während drei Tagen aufrecht zu erhalten.

In der Forschung zeichnet sich eine Alternative ab: Brennstoffzellen-USVs (BZ-USV). Hier kommen Brennstoffzellen zum Einsatz, die aus Wasserstoff und Sauerstoff Strom und Wasser produzieren. Diese Alternative ist wartungsarm und umweltfreundlich.

Die Hochschule Luzern hat dazu ein interessantes Projekt an Land gezogen. Von diesem Konzept wird man in Zukunft bestimmt noch mehr lesen. Den detaillierten Bericht dazu stellen wir den interessierten Lesern hier als PDF zur Verfügung.

PDF und Originalartikel: Hochschule Luzern (Genehmigung vom 7.12.12) http://www.hslu.ch Autor Kaspar HB9EGZ

Horkheimer Preis 2013 / Geeignete Kandidaten gesucht

Auch 2013 wird der Rudolf Horkheimer Preis für besondere Verdienste um die Belange des Amateurfunks, seine Weiterentwicklung und die Ziele des DARC verliehen. Der Preis kann an eine oder mehrere Personen sowie an Einrichtungen verliehen werden und ist nicht auf Mitglieder des DARC beschränkt.

Vorschlagsberechtigt sind Mitglieder jedes der IARU angeschlossenen Amateurfunkverbandes. Selbstbewertung ist zulässig. Der Preis besteht aus einer geätzten Glasplatte (s. Bild unten) und ist mit einem nicht persönlichen Geldpreis verbunden. Das Preisgeld kann in völligem Ermessen des Empfängers für die Förderung des Amateurfunks eingesetzt werden.

Der Preis wird bei der Eröffnung der HAM RADIO 2013 in Friedrichshafen verliehen. Die Vorschläge müssen bis zum 28. März 2013 eingereicht werden. Anzugeben sind Name und Adresse des Vorgeschlagenen, eine kurze Begründung und eventuell Zusatzinformationen. Adressat ist die DARC-Geschäftsstelle, Lindenallee 4, 34225 Baunatal, >.

Die Entscheidung der Jury ist endgültig und nicht anfechtbar. Sollte kein geeigneter Kandidat vorgeschlagen werden, wird der Preis nicht vergeben.

Quelle  DARC

Neues Frequenzsegment in der Schweiz und in Liechtenstein

Das BAKOM hat soeben informiert, dass der Bereich 472-479 kHz in der Schweiz und dem Fürstentum Lichtenstein ab dem 1.1.2013 freigegeben ist.

Erlaubt sind maximum 5W E.I.R.P. Die technischen Schnittstellenanforderungen gemäss Basisdokument 784. 101.21 sind in der RIR 1101-24 festgehalten und über diesen Link erreichbar  Link 

Peter Jost HB9CET
Verbindungsmann zu den Behörden

Horkheimer Preis 2013 / Geeignete Kandidaten gesucht

Auch 2013 wird der Rudolf Horkheimer Preis für besondere Verdienste um die Belange des Amateurfunks, seine Weiterentwicklung und die Ziele des DARC verliehen. Der Preis kann an eine oder mehrere Personen sowie an Einrichtungen verliehen werden und ist nicht auf Mitglieder des DARC beschränkt.

Vorschlagsberechtigt sind Mitglieder jedes der IARU angeschlossenen Amateurfunkverbandes. Selbstbewertung ist zulässig. Der Preis besteht aus einer geätzten Glasplatte (s. Bild unten) und ist mit einem nicht persönlichen Geldpreis verbunden. Das Preisgeld kann in völligem Ermessen des Empfängers für die Förderung des Amateurfunks eingesetzt werden.

Der Preis wird bei der Eröffnung der HAM RADIO 2013 in Friedrichshafen verliehen. Die Vorschläge müssen bis zum 28. März 2013 eingereicht werden. Anzugeben sind Name und Adresse des Vorgeschlagenen, eine kurze Begründung und eventuell Zusatzinformationen. Adressat ist die DARC-Geschäftsstelle, Lindenallee 4, 34225 Baunatal, >.

Die Entscheidung der Jury ist endgültig und nicht anfechtbar. Sollte kein geeigneter Kandidat vorgeschlagen werden, wird der Preis nicht vergeben.

Quelle  DARC

Kabel durchtrennt – Satelliten ausser Betrieb

Wie auf der Seite der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti zu lesen war, hat Russland die Kontrolle über die meisten zivilen Satelliten des Landes verloren. Betroffen ist auch die Steuerung des russischen Teils der internationalen Raumstation ISS. Die Astronauten an Bord der ISS sind zwar weiterhin zu sehen und es kann mit Ihnen kommuniziert werden, aber die Kontrolle des russischen Segments ist im Moment nicht möglich.

Amateurfunker schlafen da etwas beruhigter als die Durchschnittsleser, denn sie wissen, dass die ISS auch mit Amateurfunkgeräten erreichbar ist.

"When all else fails – Amateur radio works!" gilt eben auch im Orbit.

Publikation (english)

A severed communications cable in the Moscow region on Wednesday has rendered Russian specialists unable to control most of the country’s civilian satellites, a source in the space industry said. “Communications have been lost between civilian ground-based tracking, command and control stations,” the source told RIA Novosti. It will take at least 48 hours to fix the problem, the source said.

The emergency has not affected communications with the Russian segment of the International Space Station, the Federal Space Agency Roscosmos said. Russian earth remote sensing satellites, too, continue to send data to ground control centers as usual, Alexander Semerikov, deputy head of the Earth Monitoring Center.
The Defense Ministry confirmed to RIA Novosti that its military satellites had not been affected as they use their own communications channels. Earlier on Wednesday Russia launched a dual-purpose Meridian-series telecoms satellite.

Info Kaspar HB9EGZ

USKA Webseite mit neuer Suchfunktion

In der rechten Spalte befindet sich neu auf jeder Seite zuoberst eine Suchbox mit integriertem Suchfeld. Gibt man einen Suchbegriff ein, landet man auf unserer neuen Suchseite. Diese wird mit dem externen Dienst "Benutzerdefinierte Suchmaschine" von Google betrieben.

Die alte Suche hatte so ihre Macken. Zum Beispiel wurden die News leider nicht durchsucht. Eingesetzt wurde früher eine TYPO3 eigene Extension, die die definierten Datenbanktabellen des TYPO3 durchsucht.

Durch die Anpassung erhalten wir kostenlos und ohne viel Aufwand eine qualitativ hochstehende Suchmaschine. Die Durchsuchung und Gewichtung der Suchresultate macht Google selbst. Das Einbinden der Suche benötigt wenig Know-how und durchsucht Webseiten jeder Grösse.

Ausverkauf im USKA QSL-Büro

Jeweils Ende des Jahres verschickt Ruedi HB9CQL alle QSL Karten. Bei dieser Sonderaktion erhalten alle Mitglieder ihre Karten, auch diejenigen, die nur wenige Exemplare im Büro liegen haben. In diesen Tagen kommen etwa 1400 Couverts zum Versand. Sie werden die Mitglieder noch rechtzeitig vor Weihnachten erreichen.

Eine Kategorie QSL-Karten bringen viel Aufwand und wenig Nutzen mit sich. Das sind diejenigen, die den Stempel "NOT MEMBER" erhalten, für das laufende Jahr sind das 3 kg. Sie werden über eine gewisse Zeit gelagert in der Hoffnung, dass die Empfänger in die USKA eintreten und den Service damit in Anspruch nehmen wollen. Bekanntlich ist die QSL-Vermittlung ausschliesslich den Mitgliedern der USKA vorbehalten.

Eine Auswertung für 2012 ist noch nicht verfügbar. 2011 wurden total 920 kg Karten umgeschlagen. Die Mengen schwanken von Jahr zu Jahr und hängen von verschiedenen Einflüssen ab. Eine klare Aussage der weiteren Entwicklung über die letzten vier Jahre lässt sich aus den Daten der letzten vier Jahren nicht ableiten. Klar ist jedoch, dass die elektronischen Systeme wie eQSL und LOTW zunehmend die klassischen QSL-Büros konkurrenzieren, besonders wenn es um grosse Mengen geht, wie sie bei Expeditionen und Contests auftreten. Einen gegenläufigen Einfluss hat die Tatsache, dass elektronische QSL’s für viele Diplome keine Gültigkeit haben. DXCC, WPX und WAS können über LOTW verwaltet werden.

40 Jahre USKA Sektion Schaffhausen

6 lizenzierte Funkamateure und 5 Höramateure fanden sich zu diesem denkwürdigen Anlass ein. Als erster Präsident wurde Ernst Knecht HB9AUY gewählt, als Aktuar und Kassier Thomas Bader HB9ASU

Heute, nach 40 Jahren, sind immer noch vier der Gründungsmitglieder auf unserer Mitgliederliste zu finden: Ivo Martinides HB9ACQ, Ernst Johler HB9ARJ, Kurt Ackermann HB9CML sowie Josef Rohner HB9CIC.

Während vier Jahrzehnten haben wir gemeinsam sehr viel erlebt und geschaffen. Vereine sind immer ein Abbild der Gesellschaft und machen viele Veränderungen und Entwicklungen mit. Auch die USKA Sektion Schaffhausen hat sich laufend den wechselnden Interessen und Aktivitäten der Mitglieder angepasst. Der Bedarf an technischen Projekten ist geringer als früher. Auch das Interesse an vereinspolitischen Aktivitäten ist bescheidener geworden. Geblieben sind jedoch die eigentlichen Werte wie Kameradschaft und Kollegialität, die nach wie vor eine solide Basis für Anlässe der Sektion und Kontakte zwischen den Mitgliedern darstellen. 

Wir sind sehr traditionsbewusst, was sich unter anderem auch darin zeigt, dass wir seit 40 Jahren ohne Unterbruch an der Delegiertenversammlung der USKA teilgenommen haben. – Die am nördlichsten gelegene Sektion der USKA hat das Jubiläum intern gefeiert. Wie alle anderen Vereine leben wir von den Recourcen, die die Mitglieder einbringen. Statt der Vergangenheit nachzutrauern freuen wir an dem was wir heute haben. Mit Blick in die Zukunft werden wir jede sich bietende Möglichkeit ergreifen um Werbung für unsere privilegiertes Hobby zu machen. Die Zusammenarbeit mit der Pfadfindern am JOTA dieses Jahres war ein interessanter Ansatz dazu.

Josef Rohner HB9CIC
Präsident USKA Sektion Schaffhausen

   

Erstverbindungen schreiben Geschichte

Die Listen werden durch Ferdinand HB9MIO für folgende Bänder gepflegt:

136 kHZ, 144 MHz, 432 MHz, 1296 MHz, 2300 MHz, 3400 MHz, 5760 MHz, 10 GHz, 24 GHz, 47 GHz, 76 GHz.

Fünf dieser Listen wurden kürzlich mit neuen Daten ergänzt und im USKA Web publiziert. Jeder Eintrag dokumentiert ein Ereignis, das ein einmaliger Vorgang darstellt. Die Daten gehen teilweise zurück bis in den Zeitraum vor 1950.

Meldungen von neuen Erstverbindungen sind unter Beilage eines Logauszuges oder einer Kopie der QSL-Karte direkt an HB9MIO zu senden.

Satellit blinkt Morsezeichen

Die Morse-Mitteilung soll von blossem Auge sichtbar sein.

Studenten von Takushi Tanaka, JA6AVG, testeten erfolgreich das optische
System. Fotos sind unter http://www.fit.ac.jp/~tanaka/fitsat.shtml zu sehen.

Wann und wo der Satellit zu sehen ist, kann unter http://www.n2yo.com/?s=38853 in Erfahrung gebracht werden.

AMSAT-UK berichtet, dass FITSAT-1 auch am 13. Dezember aktiviert werden soll. Informationen dazu auf der entsprechenden Webseite.

Fotomontage: FITSAT-1 LED Leuchtspur am Himmel. Quelle: AMSAT

Info  Thomas HB9SKA

Die GPK ist heute im Einsatz

Die GPK der USKA nimmt Ihre Kompetenz wahr, die Geschäfte des Vorstandes zu prüfen. Sie orientiert sich dabei an den Protokollen der Sitzungen sowie der Abwicklung von verschiedenen Projekten innerhalb der USKA.

Wie im Vorjahr stattet die GPK dem Vorstand auch 2012 an seiner letzten Sitzung des Jahres einen Besuch ab. Der Grund dieses Treffens ist die Klärung von Fragen und offenen Punkte, die dem Vorstand vorgängig schriftlich zugestellt wurden. Durch diese Tätigkeit vertritt die GPK gegenüber dem Vorstand die Interessen der Mitglieder und setzt damit den Auftrag um, den sie über die direkte Wahl durch die Delegierten der Sektionen erhalten hat.

Das Ergebnis dieser Besprechung sowie die weiteren Tätigkeiten der GPK im Jahr 2012 werden in einem Bericht zu Handen der nächsten Delegiertenversammlung vom 16. Februar 2013 zusammengefasst. Die Revision der Kasse, der daraus resultierende Revisorenbericht und die Auswertung der Urabstimmung sind weitere Hauptaufgabe der GPK.

Die personelle Zusammensetzung der GPK wird sich ab der DV 2013 ändern. Dora HB9EPE (Mitglied) und Josef HB9CIC (Stv. Mitglied) treten von ihren Ämtern zurück. Fristgerecht haben sich zwei Mitglieder der USKA für diese beiden Funktionen beworben. Die Bewerbungen sind Teil der Unterlagen, die den Sektionen zusammen mit der Einladung zugestellt werden. Zeitgleich werden die Dokumente auf dem Web veröffentlicht.

Link   Webseite der GPK

Quelle   Geschäftsprüfungskommission der USKA

Das neue Vereinsjahr 2013 kündigt sich an

Die Statuten regeln in Artikel 22 und 23 alle Details im Zusammenhang mit der Delegiertenversammlung. 

Art. 22 Die ordentliche Delegiertenversammlung wird spätestens drei Monate nach Ablauf des Geschäftsjahres, das vom 1. Januar bis 31. Dezember dauert, abgehalten. Jede Sektion entsendet auf eigene Kosten höchstens zwei volljährige Mitglieder der USKA, wovon mindestens ein Aktiv- oder Ehrenmitglied, als Delegierte. Bei Abstimmungen und Wahlen verfügt jede Sektion über eine Stimme. Den Vorsitz führt der Präsident, in seiner Vertretung der Vizepräsident. Der Ort wird vom Vorstand bestimmt.

Art. 23 Ort und Datum der ordentlichen Delegiertenversammlung werden vom Vorstand mindestens drei Monate vor der Abhaltung im Vereinsorgan bekannt gegeben. Die Sektionen müssen Anträge mindestens acht Wochen vor der Delegiertenversammlung dem Vorstand schriftlich einreichen. Dieser teilt die Traktandenliste und die zu behandelnden Anträge mindestens vier Wochen vor der Delegiertenversammlung den Sektionen mit. Es kann nur über Anträge beschlossen werden, die den Sektionen termingerecht bekannt gegeben wurden. Für alle Fristen ist das Datum des Poststempels massgebend.

Die Sektion werden gebeten, die Frist für die Einreichung von Anträgen einzuhalten. Nur termingerecht eingereichte Anträge werden an der DV behandelt

Die nächste Delegiertenversammlung findet am Samstag, den 16. Februar 2012, in Olten statt. Beginn 10 Uhr.

Bahnhof Olten, Drehscheibe des öffentlichen Verkehrs

Vortragszyklus "Recht und Unrecht für Funkamateure" beendet

Bereits eine halbe Stunde vor dem offiziellen Beginn fanden sich die Amateurfunk-Interessierten am letzten Mittwoch ein um den dritten und letzten Teil des Vortrags "Recht und Unrecht für Funkamateure" zu hören. Das Hauptthema war an diesem Abend Baurecht, aber Markus Schleutermann, HB9AZT, informierte zuerst noch über andere wichtige Fragen.

Mobilbetrieb
Die Verkehrsregelverordnung schreibt vor, dass Kommunikationssysteme die Aufmerksamkeit nicht beeinträchtigen dürfen (Art. 3 Abs. 1). Die Ordnungsbussenverordnung nennt den Tatbestand des Telefonierens während der Fahrt ausdrücklich und droht für die Verwendung eines Telefons ohne Freisprecheinrichtung während der Fahrt eine Ordnungsbusse von CHF 100.– an. Darunter versteht die Polizei meist auch das Funken im Mobilbetrieb. Auch wenn die Ablenkung bei einem QSO massiv weniger ist als bei einem Telefongespräch per Mobiltelefon, muss man sich doch vergegenwärtigen, ob es das Risiko wert ist. Andererseits gibt es einzelne Bluetooth-Lösungen – leider nur wenige zur Auswahl und man muss sagen, dass es eben doch Geschmackssache ist, ob man mit einem Mikrofon oder mit einem Bluetooth-Headset Smalltalk führt.

Wichtig zu wissen: Eine vorhandene Konzession zu zeigen, schadet nichts, aber es gibt keine Pflicht, sie auf der Mobilstation mitzuführen! Die Polizei darf ein Funkgerät nur in absoluten Ausnahmen ausbauen und beschlagnahmen (Gefahr im Verzuge, Vergehen oder Verbrechen). Für Lacher sorgte die Bemerkung, dass ein übereifriger Ordnungshüter ein Funkgerät wieder sauber einbauen musste, weil er es illegalerweise entfernt hatte. Man muss dazu sagen, dass es für die Polizei wirklich nicht einfach ist, alle Vorschriften zu kennen. Allerdings kennen die meisten Polizeikorps interne Weisungen, die den Umgang mit Funkgeräten regeln.

Ein wichtiger Tipp war, dass man keine Kanäle speichern sollte, die man aufgrund der Konzession auch nicht mitverfolgen darf. 

Antennen
Das eigentliche Thema des Abends war das Bauverfahren und die privatrechtlichen Problemstellungen. Wichtig zu wissen: Stockwerkeigentum ist nichts für Funkamateure mit Antennenwünschen (das Baugesuch kann nur eingereicht werden, wenn alle Miteigentümer einstimmig zustimmen), Mietwohnungen sind auch problematisch (allerdings muss man da nur mit dem Eigentümer verhandeln).

Markus gab aber ein paar Tipps, wie man auch im Stockwerkeigentum zu einer Antenne kommen und wie man dem Vermieter gegenüber auftreten kann.

Wichtig ist ausserdem auf jeden Fall ein vertrauenswürdiges Auftreten und ein gutes Verhältnis mit den Nachbarn – das ist sowieso Gold wert, denn die Nachbarn sind in vielen Teilen der Schweiz die informellen Mitarbeiter der Baupolizei.

Notfunk
Der Notfunkbetrieb ist an diesem Abend immer wieder erwähnt worden, weil er gewisse Argumente und Möglichkeit bietet, die man ohne ihn nicht hätte. Notfunk ist ein gutes Argument für eine Antenne direkt neben dem Wohnort des Funkamateurs.

Privatrechtlicher Immissionsschutz
Leider wurde auf den 1.1.2012 der Artikel 684 des ZGB verschärft, Markus Schleutermann erklärte die Konsequenzen dieser bedenklichen Entwicklung. Schliesslich genügt schon ein restriktives Baurecht, es braucht nicht auch noch ein restriktives Privatrecht um uns unser Leben schwer zu machen.

Ochsentour / Experimental Style
Wir wurden ermuntert, den steinigen Weg zu gehen und die geschätzten 1 kg Akten zusammenzustellen um eine offizielle Bewilligung für unsere Antennen zu ergattern. Es gibt aber Ausnahmen und es gibt Vor- und Nachteile, die im Einzelfall abzuwägen sind. HB9AZT ging ausserdem noch auf die Möglichkeiten von Stealth-Antennen ein.

Antennen im Baurecht
Antennen sind baurechtlich gesehen Anlagen und unterliegen keinen Höhenbeschränkungen, auch keinen Grenzabstandsbeschränkungen. Da wir unsere Antennen auch rege für den Empfang diverser ausländischer Radiostationen verwenden, sind unsere Antennen auch durch das RTVG geschützt, das den freien Empfang von Radio- und Fernsehstationen garantiert. Unsere Antennen sind durch verschiedene bundesrechtliche und kantonale Vorschriften geschützt.

Selbstherrliche Gemeinden und Ämter
Verschiedene Gemeinden, teilweise auch kantonale Ämter, gehen so weit, kantonale und bundesrechtliche Vorschriften in der Bewilligungspraxis oder beim Erlass von neuen Vorschriften, zu ignorieren. 

Als Negativbeispiele wurden die Gemeinden Sursee und Sempach erwähnt, die sich über kantonale Vorschriften (§ 143 PBG LU) hinwegsetzen. Spezielle Ehre wurde der Behörde von Sursee (Slogan: "einfach einzigartig") zu teil, indem ein Ausschnitt aus einem Schreiben des Bauamtes zum Besten gegeben wurde. Es ist äusserst bedenklich, wenn sich Behörden über rechtsstaatliche Grundsätze und geltende Gesetze hinwegsetzen. Allerdings sind solche Fälle relativ einfach zu lösen: man muss nur den Mut haben, die Sache an die Aufsichtsbehörde weiterzuziehen. Spätestens beim Verwaltungsgericht des entsprechenden Kantons wird dann Recht gesprochen und es werden die verfassungsmässigen Grundrechte beachtet.

Ablauf Baubewilligungsverfahren
Markus Schleutermann zeigte im folgenden den Ablauf eines Bauverfahrens im Kanton Zürich auf und illustrierte das Ganze mit Mustern aus der Praxis.

Amateurfunkantennen ausserhalb des Baugebietes
Beim Spezialfall "Antennenbau ausserhalb Baugebiet" wurde die Praxis der verschiedenen Kantone diskutiert, da dort die Gemeinden nichts zu sagen haben. Leider musste hier der Kanton Luzern nochmals speziell erwähnt werden, da hier im täglichen Behördenleben eine etwas eigentümliche Vorstellungen in der Auslegung der Bundesverfassung und der EMRK zur Anwendung kommen. Auf jeden Fall muss man davon ausgehen, wenn man einzelne Begründungen der zuständigen kantonalen Bewilligungsbehörde liest. Das Verwaltungsgericht wird sich sicher mit dem einen oder anderen Fall beschäftigen müssen.

Fazit
Auch wenn mir selber vieles schon bekannt war, war es für mich niederschmetternd, diese ganzen Informationen in geballter Form zu erhalten und dabei festzustellen, dass unsere Freizeitbeschäftigung (die unter anderem der nächsten Generation die Freude an der Technik mitgeben soll um in bescheidenem Masse dem Ingenieurenmangel entgegenzuwirken) je länger je mehr eingeschränkt wird. Wenn man sich dann noch vor Augen hält, dass unser Hobby keine staatlichen Subventionen erhält und andere … aber diese Überlegung führt zu nichts. Denn Geld brauchen wir keines, was wir brauchen sind einfache, effiziente Bewilligungsverfahren und tolerante Vorschriften.

Für mich persönlich wurde die Politik der USKA bestätigt: Notfunk ist wichtig, ebenso die Antennenkommission und die Taskforce Recht. Ausserdem wäre grundsätzlich PR für den Amateurfunk wichtig. Hier muss der Vorstand unbedingt wieder verstärkt werden.

Rückblickend hat sich die Teilnahme an allen drei Abenden gelohnt, aber der interessanteste und wertvollste war für mich persönlich der letzte Abend. Der dritte Teil hatte den richtigen Mix aus Relevanz, Spannung, Kopfschütteln und "Aha!".

Ein Dank geht an die Funkbude der ETH Zürich für die Gastfreundschaft (Organisation, Räume und Apéro) und selbstverständlich an den Referenten RA Dr. Markus Schleutermann, HB9AZT, der an diesen drei Abenden so richtig aufblühte und das Publikum mitriss.

Links
– Amateurfunkclub der ETH, HB9ZZ, http://hb9zz.ethz.ch/– Akademischer Maschinen- und Elektro-Ingenieur-Verein der ETHZ, https://www.amiv.ethz.ch/– Markus Schleutermann, HB9AZT, http://www.radiohill.ch/– Notfunk der USKA, http://uska.ch/amateurfunkpraxis/notfunk/– Antennenkommission der USKA, http://uska.ch/mitgliederservice/antennenkommission/


Markus HB9AZT vor den Teilnehmern des 3. Abends

Autor   Kaspar, HB9EGZ
Foto   David, HB9FDQ

Vortragszyklus « Recht und Unrecht für Funkamateure » beendet

Bereits eine halbe Stunde vor dem offiziellen Beginn fanden sich die Amateurfunk-Interessierten am letzten Mittwoch ein um den dritten und letzten Teil des Vortrags "Recht und Unrecht für Funkamateure" zu hören. Das Hauptthema war an diesem Abend Baurecht, aber Markus Schleutermann, HB9AZT, informierte zuerst noch über andere wichtige Fragen.

Mobilbetrieb
Die Verkehrsregelverordnung schreibt vor, dass Kommunikationssysteme die Aufmerksamkeit nicht beeinträchtigen dürfen (Art. 3 Abs. 1). Die Ordnungsbussenverordnung nennt den Tatbestand des Telefonierens während der Fahrt ausdrücklich und droht für die Verwendung eines Telefons ohne Freisprecheinrichtung während der Fahrt eine Ordnungsbusse von CHF 100.– an. Darunter versteht die Polizei meist auch das Funken im Mobilbetrieb. Auch wenn die Ablenkung bei einem QSO massiv weniger ist als bei einem Telefongespräch per Mobiltelefon, muss man sich doch vergegenwärtigen, ob es das Risiko wert ist. Andererseits gibt es einzelne Bluetooth-Lösungen – leider nur wenige zur Auswahl und man muss sagen, dass es eben doch Geschmackssache ist, ob man mit einem Mikrofon oder mit einem Bluetooth-Headset Smalltalk führt.

Wichtig zu wissen: Eine vorhandene Konzession zu zeigen, schadet nichts, aber es gibt keine Pflicht, sie auf der Mobilstation mitzuführen! Die Polizei darf ein Funkgerät nur in absoluten Ausnahmen ausbauen und beschlagnahmen (Gefahr im Verzuge, Vergehen oder Verbrechen). Für Lacher sorgte die Bemerkung, dass ein übereifriger Ordnungshüter ein Funkgerät wieder sauber einbauen musste, weil er es illegalerweise entfernt hatte. Man muss dazu sagen, dass es für die Polizei wirklich nicht einfach ist, alle Vorschriften zu kennen. Allerdings kennen die meisten Polizeikorps interne Weisungen, die den Umgang mit Funkgeräten regeln.

Ein wichtiger Tipp war, dass man keine Kanäle speichern sollte, die man aufgrund der Konzession auch nicht mitverfolgen darf. 

Antennen
Das eigentliche Thema des Abends war das Bauverfahren und die privatrechtlichen Problemstellungen. Wichtig zu wissen: Stockwerkeigentum ist nichts für Funkamateure mit Antennenwünschen (das Baugesuch kann nur eingereicht werden, wenn alle Miteigentümer einstimmig zustimmen), Mietwohnungen sind auch problematisch (allerdings muss man da nur mit dem Eigentümer verhandeln).

Markus gab aber ein paar Tipps, wie man auch im Stockwerkeigentum zu einer Antenne kommen und wie man dem Vermieter gegenüber auftreten kann.

Wichtig ist ausserdem auf jeden Fall ein vertrauenswürdiges Auftreten und ein gutes Verhältnis mit den Nachbarn – das ist sowieso Gold wert, denn die Nachbarn sind in vielen Teilen der Schweiz die informellen Mitarbeiter der Baupolizei.

Notfunk
Der Notfunkbetrieb ist an diesem Abend immer wieder erwähnt worden, weil er gewisse Argumente und Möglichkeit bietet, die man ohne ihn nicht hätte. Notfunk ist ein gutes Argument für eine Antenne direkt neben dem Wohnort des Funkamateurs.

Privatrechtlicher Immissionsschutz
Leider wurde auf den 1.1.2012 der Artikel 684 des ZGB verschärft, Markus Schleutermann erklärte die Konsequenzen dieser bedenklichen Entwicklung. Schliesslich genügt schon ein restriktives Baurecht, es braucht nicht auch noch ein restriktives Privatrecht um uns unser Leben schwer zu machen.

Ochsentour / Experimental Style
Wir wurden ermuntert, den steinigen Weg zu gehen und die geschätzten 1 kg Akten zusammenzustellen um eine offizielle Bewilligung für unsere Antennen zu ergattern. Es gibt aber Ausnahmen und es gibt Vor- und Nachteile, die im Einzelfall abzuwägen sind. HB9AZT ging ausserdem noch auf die Möglichkeiten von Stealth-Antennen ein.

Antennen im Baurecht
Antennen sind baurechtlich gesehen Anlagen und unterliegen keinen Höhenbeschränkungen, auch keinen Grenzabstandsbeschränkungen. Da wir unsere Antennen auch rege für den Empfang diverser ausländischer Radiostationen verwenden, sind unsere Antennen auch durch das RTVG geschützt, das den freien Empfang von Radio- und Fernsehstationen garantiert. Unsere Antennen sind durch verschiedene bundesrechtliche und kantonale Vorschriften geschützt.

Selbstherrliche Gemeinden und Ämter
Verschiedene Gemeinden, teilweise auch kantonale Ämter, gehen so weit, kantonale und bundesrechtliche Vorschriften in der Bewilligungspraxis oder beim Erlass von neuen Vorschriften, zu ignorieren. 

Als Negativbeispiele wurden die Gemeinden Sursee und Sempach erwähnt, die sich über kantonale Vorschriften (§ 143 PBG LU) hinwegsetzen. Spezielle Ehre wurde der Behörde von Sursee (Slogan: "einfach einzigartig") zu teil, indem ein Ausschnitt aus einem Schreiben des Bauamtes zum Besten gegeben wurde. Es ist äusserst bedenklich, wenn sich Behörden über rechtsstaatliche Grundsätze und geltende Gesetze hinwegsetzen. Allerdings sind solche Fälle relativ einfach zu lösen: man muss nur den Mut haben, die Sache an die Aufsichtsbehörde weiterzuziehen. Spätestens beim Verwaltungsgericht des entsprechenden Kantons wird dann Recht gesprochen und es werden die verfassungsmässigen Grundrechte beachtet.

Ablauf Baubewilligungsverfahren
Markus Schleutermann zeigte im folgenden den Ablauf eines Bauverfahrens im Kanton Zürich auf und illustrierte das Ganze mit Mustern aus der Praxis.

Amateurfunkantennen ausserhalb des Baugebietes
Beim Spezialfall "Antennenbau ausserhalb Baugebiet" wurde die Praxis der verschiedenen Kantone diskutiert, da dort die Gemeinden nichts zu sagen haben. Leider musste hier der Kanton Luzern nochmals speziell erwähnt werden, da hier im täglichen Behördenleben eine etwas eigentümliche Vorstellungen in der Auslegung der Bundesverfassung und der EMRK zur Anwendung kommen. Auf jeden Fall muss man davon ausgehen, wenn man einzelne Begründungen der zuständigen kantonalen Bewilligungsbehörde liest. Das Verwaltungsgericht wird sich sicher mit dem einen oder anderen Fall beschäftigen müssen.

Fazit
Auch wenn mir selber vieles schon bekannt war, war es für mich niederschmetternd, diese ganzen Informationen in geballter Form zu erhalten und dabei festzustellen, dass unsere Freizeitbeschäftigung (die unter anderem der nächsten Generation die Freude an der Technik mitgeben soll um in bescheidenem Masse dem Ingenieurenmangel entgegenzuwirken) je länger je mehr eingeschränkt wird. Wenn man sich dann noch vor Augen hält, dass unser Hobby keine staatlichen Subventionen erhält und andere … aber diese Überlegung führt zu nichts. Denn Geld brauchen wir keines, was wir brauchen sind einfache, effiziente Bewilligungsverfahren und tolerante Vorschriften.

Für mich persönlich wurde die Politik der USKA bestätigt: Notfunk ist wichtig, ebenso die Antennenkommission und die Taskforce Recht. Ausserdem wäre grundsätzlich PR für den Amateurfunk wichtig. Hier muss der Vorstand unbedingt wieder verstärkt werden.

Rückblickend hat sich die Teilnahme an allen drei Abenden gelohnt, aber der interessanteste und wertvollste war für mich persönlich der letzte Abend. Der dritte Teil hatte den richtigen Mix aus Relevanz, Spannung, Kopfschütteln und "Aha!".

Ein Dank geht an die Funkbude der ETH Zürich für die Gastfreundschaft (Organisation, Räume und Apéro) und selbstverständlich an den Referenten RA Dr. Markus Schleutermann, HB9AZT, der an diesen drei Abenden so richtig aufblühte und das Publikum mitriss.

Links
– Amateurfunkclub der ETH, HB9ZZ, http://hb9zz.ethz.ch/– Akademischer Maschinen- und Elektro-Ingenieur-Verein der ETHZ, https://www.amiv.ethz.ch/– Markus Schleutermann, HB9AZT, http://www.radiohill.ch/– Notfunk der USKA, http://uska.ch/amateurfunkpraxis/notfunk/– Antennenkommission der USKA, http://uska.ch/mitgliederservice/antennenkommission/


Markus HB9AZT vor den Teilnehmern des 3. Abends

Autor   Kaspar, HB9EGZ
Foto   David, HB9FDQ

Altes trifft Neues

Die Idee
Manchmal ist es einfach eine Schnapsidee, die Patin eines Versuchs ist. Das 23cm FM-Relais in Zofingen ist eine „ewige Leihgabe“ von HB9DWS an die Zofingerrunde HB9FX, die das Relais auf der Hochwacht betreibt. Die Ausgabe des Relais ist auf 1258.150 MHz und die Eingabe auf 1293.150 MHz. Es sendet vom Funkturm der Zofingerrunde HB9FX am Standort Hochwacht bei Zofingen mit ca. 10W Leistung.
An einem Sommerabend im 2012 kamen HB9DWS und ich auf die Idee einmal zu versuchen, ob dieses – für einmal wirklich alte – 23cm FM-Relais auch für D-STAR DV (digitale Sprache) tauglich sei. Dass dies durchaus möglich sein könnte, war uns wegen der für das Relais verwendeten Hardware klar. Es handelt sich sowohl beim RX als auch beim TX um LinkTRX IIIb-Module, die in den Jahren 1991 bis 1993 von Wolf-Henning Rech, DF9IC, primär für Packet Radio-Links auf 23cm entwickelt wurden.
Einige Clubs verwenden sie jedoch auch für ihr FM-Phonierelais. Die komplette Dokumentation der Module wurde in den Magazinen 4/1992 und 7/1994 durch den Fachverband für Amateur-Datenfunk „ADACOM“ publiziert.

Der Versuch
Zum Einsatz kamen D-STAR-taugliche 23cm Mobilgeräte. Nach dem Aufruf von Peter HB9DWW im D-STAR DV-Modus kam prompt die Antwort von Hansjörg HB9DWS/m über den 23cm FM-Repeater HB9FX zurück. Wie bereits geschrieben rechneten wir damit, dass der Versuch gelingen könnte. Dass es aber auf Anhieb so gut laufen würde, überraschte uns trotzdem. Es gab während des Tests auch keine D-STAR-typischen Artefakte („Gurgeln“).
Die Komponenten im Relais wurden für die lineare Übertragung von digitalen 23cm Packet Radio-Signalen mit 9600 bzw. 19200 Baud konstruiert und sind deswegen prädestiniert, auch D-STAR-Sprachdaten zu übertragen. Bei entsprechender Anpassung der Filter kann das Relais jedoch auch als FM-Phonierelais verwendet werden. Für D-STAR DD (digitale Daten) ist es allerdings immer noch zu schmalbandig. Wegen den sehr wenig verbreiteten 23cm-tauglichen D-STAR-Geräten lohnt es sich kaum, weitere Relais-Frequenzen im 23cm-Band dafür zu verschwenden. 
Es war jedoch interessant zu sehen, dass so alte Hardware (Entwicklung vor 20 Jahren) ohne Anpassung auch für die Verbreitung von D-STAR Sprachdaten tauglich ist. Das Relais HB9BO__A auf dem Brienzer Rothorn mit der Ausgabe auf 1258.800 MHz und der Eingabe auf 1293.800 MHz für Phonie bzw. Ausgabe auf 1259.0250 MHz und Eingabe auf 1294.0250 MHz für Daten ist jedoch eindeutig die bessere Wahl, wenn es um Versuche mit D-STAR auf 23cm geht.

Autor   Peter Amsler, HB9DWW

Bandwacht Bericht November 2012 online

Besonders die fast täglich in den Morgenstunden hörbaren, eigenartigen, breitbandigen Signale auf 14000 und 21000 kHz geben Rätsel auf (siehe auch Bild). Sie scheinen aus dem fernen Osten zu stammen. Bislang konnte niemand eine schlüssige Erklärung finden, um was es sich handeln könnte. Zweckdienliche, fundierte Informationen nehme ich gerne entgegen.

Auch der alljährlich im Herbst wiederkehrende Funkfernschreiber auf 7018 kHz ist pünktlich wieder aufgetaucht. Im Gegensatz zu früheren Jahren wird nun mit 150 Baud gesendet (früher 50Bd, kurze Zeit auch 100Bd), nach wie vor mit 1000 Hz Shift. Ab und zu wird in F1A die Kennung REA4 ausgestrahlt.

Äusserst aktiv sind derzeit auch etliche Überhorizont Radarsysteme verschiedener Herkunft.

Eigenartiges Signal auf verschiedenen Frequenzen

Link  Webseite Berichte der Bandwacht 2012

Autor   Peter HB9CET