Die Mitarbeiter der USKA trafen sich in Travers

Gegen 1015 Uhr fanden sich insgesamt 19 in der USKA in Ämter und Funktionen engagierte Mitarbeiter im Restaurant "Café des Mines" in Travers ein. Die Gruppe wurde von 5 Vertretern der USKA Sektionen Montagnes Neuchâteloises und Neuchâtel in Empfang genommen und begleitet.

Die meisten Teilnehmer reisten mit der Bahn an. Wir trafen uns beim Umsteigen in Neuenburg in den Regionalzug, der uns innerhalb weniger Minuten von der Jurametropole ins ruhige Val de Travers brachte.

La Presta Mines d’asphalte, die Haltestelle der Bahn mit dem vor langer Zeit durch italienische Gastarbeiter geprägtem Namen, war erreicht. Die bereits in tiefschürfende Diskussionen vertiefte Gruppe wurde nach der Stärkung durch einen Café mit Zubehör von einer jungen Dame in Empfang genommen und erhielt eine erste Einführung in die Geschichte dieser Schachtanlage. Wie es sich für Mineure gehört, rüsteten wir uns mit Helm und Lampe aus bevor wir uns in den bedrohlichen Schlund der Mine wagten. Die Temperatur von 6°C und die hohe Feuchte in Kombination mit dem Duft des Asphalts war eine total neue Erfahrung.

Auf dem 1 km langer Rundgang bekamen wir nur gerade 1% des gesamten riesigen Labyrinths zu sehen. Viele Erklärungen, ein Videofilm und viele seltsame Geräusche bereicherten die Besichtigung und es war beeindruckend, die Geologie der im Kalk eingelagerten Asphaltschicht kennen zu lernen. Metalltafeln an den Wänden orientierten uns über die Distanz zum Ausgang, eine Beruhigung für ängstliche Gemüter. Vorbei an schweren Maschinen, Werkzeugen und Ventilatoren fanden wir unter kundigen Führung nach etwa einer Stunden zurück zum Ausgang.

Keine Ausflugsort ohne Souvenir-Shop! Nur, der Shop bei den Mines d’asphalte hat es in sich, denn hier gibt es ein lange heimlich herstelltes und später lange verbotenes Getränk, Absinth. Manch einer gönnte sich "die grüne Fee des Tals" zum Aperitiv bevor man sich dem in der Einladung angekündigten kulinarischen Highlight widmen konnte: "Salat vom Markt, Schinken im Asphalt gekocht mit Beilagen, Dessert". 

Dieser traditionelle Anlass der USKA dient nebst den oben genannten Freuden auch dem Gedankenaustausch zwischen den Teilnehmern. Es fanden viele gute Gespräche statt, was den Tag als viel zu kurz erscheinen liess. Ein gemütlicher und wertvoller Tag fand sein Ende für die meisten von uns erneut in der Regionalbahn nach Neuenburg.

Ein herzliches Dankeschön an unsere Sekretärin Verena für die topp Organisation. Danke auch für die Begleitung der Kollegen der beiden regionalen Sektionen der USKA. Merci et à la prochaine.

Josef HB9CIC

Bilder sagen mehr als Worte

Man(n) und Frau trifft sich

Einführung in die Geschichte der Mine

Eingang zum oberen Teil der Mine mit 20 km Gängen

6°C und feucht, mit leichtem Nebel an der Decke

Ob wir da wieder herauskommen?

Zierliche Dame vor schwerem, vor 25 Jahren stillgelegtem Gerät

Zurück am Tageslicht, nur Chefs tragen weisse Helme!

Das Gericht, das früher zu Ehren der hl. Barbara zubereitet wurde

Hier läuft eine äusserst intensive Diskussion

Ein Gruss aus der Tiefe der Mine. Unvollständiges Gruppenbild.

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